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21. November 2002
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Compost Records und den unabhängigen Labels !K7, Kitty-Yo und Morr Music ist es gelungen, mit Kreativität und Risikobereitschaft ihre Verkaufszahlen zu steigern. Trotz hoher Verluste der Musikindustrie nach den ersten drei Quartalen 2002 konnten die unabhängigen Labels mit ihrem Angebot an alternativer Musik in den Bereichen dance, hip-hop und electronic sich am Musikmarkt behaupten. "Wir verbringen unsere Zeit damit neue Musik zu finden und haben keine Angst davor, Neues auszuprobieren", meinte Michael Reinboth von Compost Records.

Weiters setzen viele der jungen deutschen Labels auf das Internet. Während sich grosse Musiklabels vor kostenlosen Downloads schützen, nutzen unabhängige Labels das Internet um ihre Musik besser zu vermarkten. "Das Internet zu nutzen ist eine gute Möglichkeit den Leuten unsere Musik näher zu bringen", meinte Horst Wiedermüller, Miteigentümer von K7 Records dazu.

Im letzten Jahr verzeichnete Compost Records eine Steigerung der Einnahmen um 4 Prozent auf 3,5 Mio. Dollar. Unabhängige Labels wiesen im Geschäftsjahr 2001 einen Marktanteil von 28,9 Prozent auf. Die grössten Verkaufszahlen konnten am asiatischen Markt mit 45,7 Prozent erzielt werden.
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