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13. Juni 2001
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Die Attacke war kurz, aber gravierend: 2403 Menschen verloren ihr Leben, als am 7. Dezember 1941 die Japaner Pearl Harbor angriffen und die Amerikaner damit in den Zweiten Weltkrieg eintraten. Das jetzt auch in Europa angelaufene 152 Millionen Dollar teure Filmepos über diesen tragischen Angriff wird nun auch ein Thema für das Internet, zumal sich die Geschehnisse auf der Pazifikinsel im kommenden Dezember zum sechzigsten Mal jähren.

Darunter befinden sich nicht nur Filmbesprechungen und Fansites, sondern auch eine grosse Anzahl auf den geschichtlichen Hintergrund ausgerichteter Sites. Gerade in diesem Bereich hat der Action-Film nicht viel zu bieten - auf den Websites jedoch wird das geschichtliche Ereignis für alle, die sich aufgrund des Filmes nun dafür interessieren, ausführlich erläutert.

Unter allen Sites sticht die aufwändig designte, flash-animierte Pearl-Harbor Dokumentation auf der Site des renommoierten US-Magazins "National Geographic" http://www.nationalgeographic.com/pearlharbor hervor: Auf einer interaktiven Karte wird aus der Vogelperspektive auf die kleine Pazifikinsel Oahu zwischen den USA und Japan gezoomt - so, als würde man in einem Flugzeug sitzen und die Küste von Pearl Harbor anpeilen. Untermalt wird der virtuelle Angriff von einer Funkstimme, die den Ablauf des Angriffes detailgetreu erläutert. Jeder Schritt des Angriffs ist auf der Angriffskarte eingezeichnet und enthält anschauliche Erklärungen, während im Hintergrund unheilsschwangere Musik ertönt. Nebst geschichtlichen Informationen bietet die Website ein Forum, auf dem sich Kriegsveteranen und Hinterbliebene von Gefallenen treffen oder suchen können. Zum Beispiel Jessica: Sie sucht Freunde ihres Vaters, der als siebzehnjähriger Seemann in Pearl Harbor umkam. Ein anderer Schreibender dankt dem Mut und der Heldenhaftigkeit aller, die in der Armee von Pearl Harbor waren.

Ein Forum für alle, die Verwandte und Bekannte in Pearl Harbor verloren haben, bietet auch die Website http://www.pearlharborattacked.com/cgi-bin/ikonboard/ikonboard.cgi . Darunter können Fragen an Historiker gestellt oder Veteranen-Berichte gelesen werden. Ebenfalls befindet sich ein Pearl Harbor Quiz auf der Website, bei dem man seine Geschichtskenntnisse zum Besten geben kann.

Weitere Berichte von Veteranen finden sich unter http://www.cinemenium.com/pearlharbor/event/phrarticle01.php . Ausführlich erzählen zwei Zeugen ihre Erlebnisse in der Schlacht von Pearl Harbor. Ebenso befindet sich auf der Website ein interessanter Artikel mit dem Titel "Why is Pearl Harbor important", in dem ein Nachkriegsgeborener seine Wahrnehmung des Krieges so schildert, wie er diese von seinen Eltern überliefert bekam.

Was US-Präsident Franklin D. Roosevelt nach der Attacke in seiner Rede vor dem Kongress sagte, lässt sich unter http://www.pearlharbor41.com/1.htm im exakten Wortlaut nachlesen.

An eine Verschwörungstheorie glaubt der Historiker Robert B. Stinnett. Unter http://www.pearlharbor41.com legt er seine Theorie dar: Er ist überzeugt, dass die Amis die Attacke bewusst provoziert hätten, um in den USA Stimmung für den Krieg zu schaffenUnter der Last der druch den Film Interessierten zusammengebrochen ist die Site http://www.navsource.org/Naval/arph.htm . Die Originalphotos vom Event sind hier bis auf weiteres nicht mehr anzusehen.

Wie sieht es heute in Pearl Harbor aus? Die Webcam auf http://www.dohc.com/ zeigt es. Allerdings empfiehlt es sich, nachts reinzuschauen, da man ausser ein paar Lichtern, die sich im Wasser spiegeln, auf der anderen Seite der Weltkugel nicht viel erkennen kann, wenn es bei uns Tag ist. Und was die U. S. Navy dort heute tut, ist unter der offiziellen Militär-Site http://www.pearlharbor.navy.mil/ zu erfahren.
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