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Publikationsdatum
24. April 2001
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Die US-Musiktauschbörse Napster will künftig seine gebührenpflichtigen Songs mit einem "digitalen Fingerprint" versehen, um sie vor illegaler Verbreitung zu schützen. Das Unternehmen hat diesbezüglich einen Lizenzvertrag mit dem US-Unternehmen Relatable, einem Spezialisten für Content-Identifizierung, geschlossen. Die akustische Fingerprint-Technologie TRM kann Audiodateien anhand ihres Tonprofils erkennen. http://www.relatable.com/news/pressreleases/010420.release.html

Bei der Fingerprint-Lösung wird der Musiktitel mit dem Original verglichen, wobei es unerheblich sein soll, wie groß die Datei ist oder in welchem Format der Song gespeichert wurde. Auch leichte akustische Verfremdungen kann TRM aufspüren. "Wir arbeiten eng mit den Technikern von Relatable zusammen, um deren Technologie mit unserem Filtersystem zu koordinieren und TRM als fixen Bestandteil in unsere Lösung zu integrieren", kündigte Napster-Chef Hank Barry an. Die Tauschbörse will damit die Tantiemen von Künstlern, Produzenten und Plattenfirmen sichern. Der kostenpflichtige Dienst von Napster und Bertelsmann startet am 1. Juli.
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