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2. Dezember 2001
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Der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern Nintendo hat im ersten Halbjahr trotz schwieriger Marktlage alle Prognosen erfüllt. Aufgrund der guten Verkäufe des Gameboy Nachfolgers Gameboy Advance und der Spielesoftware für Taschencomputer wurde der Nettogewinn um 14 Prozent auf 34,3 Mrd. Yen (280 Mio. Dollar) gesteigert. Nintendo selbst hatte 30 Mrd. Yen (240 Mio. Dollar) prognostiziert, Analysten rechneten mit 35 Mrd. Yen (281 Mio. Dollar). Der Umsatz lag mit 225,7 Mrd. Yen (1,84 Mrd. Dollar) zwar leicht unter den Schätzungen von 230 Mrd. Yen. (1,87 Mrd. Dollar), legte aber trotzdem um 18,4 Prozent zu.

Fallende Preise für Flüssigkristalldisplays und Halbleiter, die unter anderem für Konsolen genutzt werden, sowie ein schwächerer Yen haben das Ergebnis begünstigt, teilte der zweitgrößte Hersteller von Computerspielen der Welt mit. Für das Gesamtjahr bleibt Nintendo trotz Unsicherheiten über die Entwicklung der US-Wirtschaft bei ihren früheren Aussagen. Der konsolidierte Nettogewinn soll 80 Mrd. Yen (650 Mrd. Dollar) betragen, der Umsatz soll auf 580 Mrd. Yen (4,72 Mrd. Dollar) anwachsen.

Ende November hatte Nintendo seine neue Spielekonsole Gamecube in den USA auf den Markt gebracht. Für den Würfel, der in direkter Konkurrenz zu Microsofts Xbox und Sonys Playstation 2 steht, stehen mit dem Verkaufsstart 13 Titel zur Verfügung. Nintendo will noch vor Weihnachten über eine Mio. Stück der Konsole verkaufen. In Europa wird der Gamecube erst im Frühjahr 2002 in die Regale kommen.