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Publikationsdatum
6. Februar 2004
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OPERA, ein EU-Förderprojekt für die Powerline-Technologie, hat seine Arbeit aufgenommen.

Durch OPERA (Open PLC European Research Alliance) will die Europäische Kommission die Bedeutung von Powerline für den europäischen Breitbandmarkt unterstreichen. Den Angaben zufolge wird OPERA im Rahmen der Initiative „eEurope“ und dem Projekt „Information Society Technologies (IST)“ gefördert.

Das Projekt erstreckt sich über zwei Zeitabschnitte von jeweils zwei Jahren.

Die erste Projektphase ist mit einen Gesamtbudget von 20 Millionen Euro ausgestattet.

Ein internationaler Zusammenschluss von insgesamt 35 Energieversorgungs-, Technologieunternehmen, Forschungseinrichtungen und Consultants soll in dieser Zeit einen einheitlichen europäischen Powerline-Standard erarbeiten.

Langfristiges Ziel der Europäischen Kommission ist es, den Breitbandmarkt in Europa weiterzuentwickeln und Powerline als eine weitere Säule neben DSL- und Kabelzugängen zu etablieren.

Zu den Zielen des Projektes zählt auch die Steigerung des Wettbewerbs im Zugangsnetz. Wichtig sei vor allem, dass durch Powerline auch strukturschwächere und ländliche Gebiete mit breitbandigem Internetzugang versorgt werden können, heisst es. Diese Gebiete seien bis dato bei der Erschliessung mit herkömmlichen Technologien bewusst vernachlässigt worden.
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