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11. November 2002
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Der britische Abo-Sender BSkyB ist dank eines unerwarteten Abonnentenzuwachses in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im Ende September beendeten ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnten 217 000 neue Abonnenten gewonnen werden, was ein Rekordzuwachs seit der Gründung der TV-Station im Jahr 1998 ist. Dies habe dem Sender zu einem Quartalsgewinn von 43 Mio. Pfund (rund 67 Mio. Euro) vor Steuern verholfen, berichtet die Financial Times (FT). Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 23 Mio. Pfund (rund 36 Mio. Euro) eingespielt.

Die Ergebnisse des ersten Quartals lassen kräftige Gewinne für das laufende Geschäftsjahr erwarten, so BSkyB-CEO Tony Ball. Analysten hatten mit einem weit geringeren Gewinn von 34 Mio. Pfund gerechnet. Der Erfolg sei nicht nur auf das rasante Abonnentenwachstum zurückzuführen, sondern auch auf die Reduzierung der Kündigungsrate von jährlich 10,5 auf 9,6 Prozent. Der Abo-Sender bekräftigte daher sein Ziel die zurzeit 6,3 Mio. Abonnenten bis Ende 2003 auf sieben Mio. erhöhen zu wollen.

Der Zuwachs bei den Abonnenten ist durch die Pleite des Konkurrenten ITV Digital erklärbar. Dadurch konnte BSkyB seine Marktführerschaft beim Pay TV in Großbritannien ausbauen. An BSkyB ist Rupert Murdochs News Corp mit 36,3 Prozent beteiligt.
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