16. November 2018 | seit 1999
MUSIKREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
6. Juni 2005
Themen
Drucken
Teilen mit Twitter
Lars Danielsson, ein Bassist mit Cellovergangenheit, betätigte sich zuerst im klassischen Bereich, um dann seine Erfahrungen in einen eigenen Musikstil einfliessen zu lassen.

Dieser ist über weite Strecken etwas melancholisch, sehr gefühlvoll und erinnert an dezente Jazz-, Film- und Meditationsmusik.

Die grossräumigen, echten Streicher- und Bläserklänge kommen auf dieser Hybrid SACD in 5.1 Surround Sound sehr schön zur Geltung.

Diverse Solisten und auch das Danish Radio Concert Orchestra erhalten freien Raum für „spacige“ Sounds.

Der gefühlvolle Nordländer spielt diverse Instrumente wie Bass, Cello, Klavier und Gitarre. Seine Improvisationen strahlen Ruhe und Besinnlichkeit aus.

Die musikalischen Inspirationen bezieht er aus diversen Ecken. In seinem Titelstück Libera Me verarbeitet er einen Satz aus Gabriel Faurés Requiem. Dieses ist echt wunderschön und gleichzeitig auch das stärkste Stück dieser SACD.

Weiter gehts mit musikalischen Eindrücken aus dem Regenwald und so weiter...

Zuweilen driftet Danielsson aber auch in seichtere Schnulzenklänge ab, die doch etwas unter dem erfreulich hohen Niveau liegen.

Der Sound Engineer hat gute Arbeit geleistet und lässt das Orchester meist nur von vorne erklingen.

Ab und zu schallt es weiträumig aus allen Richtungen, was bei dieser Art von Musik durchaus faszinieren kann. Der Klang ist echt highfidel, also sehr fein und sauber.

Der weiträumige, immer wunderschöne Sound lullt den Hörer ein und lässt ihn entschweben, wohin er immer will....
STECKBRIEF
Albumtitel:
Libera Me
Komponist:
Div
Label:
ACT
Jahr:
2004
Bestellnummer:
9800-2 SACD
Tonformat:
Stereo / 5.1 Mehrkanal
Medium:
Hybrid SACD
Musikwertung:
7
Klangwertung:
9
Preis:
32.00
Bezugsquellen
Wettbewerb