Neben klassischem Audio kamen das Heimkino und die Bildwiedergabe mit Plasma- und LC-Displays zum Zug.
Aufgefallen ist auch das Engagement von Egli, Fischer & Co im Fernsehbereich. Vorgestellt wurde einerseits der TV-Server von Fast mit 80 GByte beziehungsweise 160 Gbyte Speicherkapazität.
Andererseits präsentierte der Sat-Spezialist René Hänggi die Palette von Techni-Sat rund um den digitalen Fernsehempfang.
Im Gespräch erläuterte Stephan Lombris, Sales-& Marketing-Manager Audio bei Egli, Fischer & Co die neusten Produkte:
Plasma

Der Trend geht dahin, dass die Plasmas immer mehr in Bezug auf Preis/Leistung den Fernseher bedrängen.
Bei den Plasmas haben wir mit der italienischen Marke Hantarex eine weitere Marke, die unser Sortiment preislich, jedoch nicht qualitativ, nach unten abrundet.
Diese Produkte waren bisher ausschliesslich für industrielle Anwendungen verkauft worden wie in Flughäfen, Messebau etc.
Bei Hantarex haben wir einen Plasma für 6900 Franken mit allem inklusive und mit einer sagenhaft guten Bildqualität. Hantarex ist nicht eine Billigmarke, aber eine günstige Alternative zu Fujitsu, welche in Richtung Premium geht.
Wir werden Lösungen mit separatem Tuner anbieten, welche individuell konfigurierbar sind. Weiter haben wir hochauflösendes Fernsehen und Progressive Scan.
Wir reden hier von einer Zweiklassengesellschaft bei den Plasmas: Günstig und gut und dann hochwertig und hochpreisig.
LCD
Die HAP-Geräte von Sony verfügen über eine eingebaute Festplatte mit einer begrenzten Kapazität von 500 GB (HAP-S1) und 1 TB (HAP-Z1ES) mit optionaler Erweiterung zu einer externen USB-Festplatte. Damit lässt sich die Kapazität zur Genüge erweitern, aber warum eigentlich?
Die Musikdaten müssen zuerst von einem PC/Mac und seinen Speicherorten (NAS, Festplatte, externe Festplatte) auf die HAP-Geräte kopiert werden. Das macht man mit der „HAP Music Transfer“ Software vom PC/Mac aus. Die HAPs verfügen über Netzwerkanschlüsse und Wi-Fi.
Die HAP-Geräte haben eine eigene Mediathek mit Gracenote-Anbindung für die Metadaten-Bereitstellung via Internet. Die Musikwiedergabe und Organisation sind umfassend mit dem „HDD Audio Remote App“ (iPad oder Android Tablet) vorzunehmen. Die wichtigsten Wiedergabe-Funktionen und Anzeigen sind auch an den HAP-Geräten zu bedienen.
Die Ausgabe erfolgt analog, Digitalausgänge gibt es keine. Das „System“ HAP-S1 ist als kleiner Vollverstärker mit Lautsprecherausgang ausgelegt, mit zusätzlichem Cinch-Ausgang für Endstufen oder Aktivboxen. Der „Player“ HAP-Z1ES ist ein reines Quellengerät mit XLR- und Cinch-Ausgängen.
Downloads, CD-Ripps und Medienpflege macht man am PC. Mit den HAP-Geräten ist es ebenfalls möglich, die Metadaten zu bearbeiten. Veränderte Daten werden aber nicht zurück synchronisiert.
LCD ist ein weiterer Trend. Hier haben wir den Nakamichi-LCD-Auftakt. In Sachen Design gab es so etwas bisher noch nicht. Das ist eine radikale Abkehr vom Gewohnten.Ein Trend ist auch, dass die LCDs die Lücke zwischen Plasmas und Röhrenfernseher schliessen werden. Die Vorteile der LCDs sind die bessere Bildqualität, höhere Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und auch die geringe Stromaufnahme.
LCD-Produkte werden auch von Hantarex, Fujitsu und Schneider im Laufe des Jahres auf den Markt stossen.

Es ist ein einfach zu installierendes, hochwertiges Heimkinosystem, das auch hochwertige TV-Systeme wie Rückprojektoren mit einem besseren Ton aufrüstet.
Nakamichi-System

Beim Nakamikchi Micro-System 8.5 geht der Trend in Richtung Micro-Design im mittleren und oberen Preissegment. Also keine bombastischen, fetten Receiver, sondern eher kleine, schmucke Schatullen.
Das Nakamichi 8.5 ist ein 5.1-Komplett-Homecinema-System und kostet 4990 Franken. Nakamichi wird die bestehende Modellgruppe ergänzen mit 6.1-Geräten und einem Kombispieler für SACD und DVD-Audio.
Satelliten-Empfang
Der Sat-Spezialist René Hänggi konnte für jede digitale Empfangsart ein Produkt von Technisat vorstellen.Wir haben Produktevorschläge für DVB als Standalone-Lösung, als terrestrischer Empfang und als Set Top Box DVB für Kabeleinspeisung, DVB-S für Satelliten-Verbreitung und DVB-C für Kabelanwendungen.
Technisat ist der erste Anbieter der DVB-Geräte für den Schweizer Markt anbieten kann.
Moderner Videorecorder: Fast TV-Server

Zusammen mit dem Programmdienstleister tvtv aus Deutschland, verwaltet diese Dienstleistung 45 Sender-Programme für die nächsten dreissig Tage. Und mit einem ganz einfachen Navigations-System kann man in Sparten - unterteilt in Sport, Schauspiel etc. - Programmpläne disponieren.
Die Softwareaufrüstung geschieht übers Kabelnetz. Hardwaremässig kann man zum Beispiel Eischübe für Satellitenempfang einbauen.
Design Lautsprecher

Die Produkterange reicht von 600 bis 6000 Franken pro Stück. Auch die kleinen Boxen haben bereits Vorkehrungen, damit man sie auf aktiven Betrieb umrüsten kann.
Auch Ceratec hat einen Audio-Video-Server angekündigt. Man redet auch hier von einer drahtlosen Multiroom-Lösung, aber erst für 2004.
Bei den Final-Elektrostaten wird nach oben ergänzt. Gleichzeitig gibt es auch kleinere Elektrostaten, die speziell für Plasma-und LCD-Fernseher zugeschnitten sind.
Mehrere Distributoren pro Land

Bei Fujitsu steht das anders. Seit InFocus auf Druck des Mutterhauses Fujitsu abgegeben hat, führen wir diese Marke exklusiv.
Auch bei Benq gibt es mehrere Anbieter in der Schweiz mit unterschiedlichen Vetriebskanälen. Bei Benq haben wir jetzt auch einen DLP-Projektor.
Stereo und Mehrkanal

Musical Fidelity macht den umgekehrten Weg und geht zurück in den zweikanaligen Bereich. Burmester wird Ende Mai nach vierjährigem Anlauf neue 8.1 - Decoder und Kombispieler für SACD und DVD-Audio bringen.
Quad bleibt mehrheitlich bei Stereo, hat aber auch ein Heimkino-System für das "System 99" angekündigt.
Schneider: Partner gefunden

Schneider hat seine Trägerschaft in einer taiwanesischen Firma gefunden. Der Standort Deutschland wird beibehalten.
Die Traditionsmarke Schneider wird ihre Stärken bei der Bildwiedergabe weiter ausbauen. Geplant ist der Einstieg in die LCD-Wiedergabe mit Design orientierten Modellen.

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