24. Oktober 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
14. Juni 2003
Themen
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Über die Auswirkungen des uneingeschränkten Waffenbesitzes in den USA berichten die Medien regelmässig: Amokläufer, Schiessereien in Schulen usw.

Den Gründen dazu geht Michael Moore in seinem Oscar-prämierten Dokumentarfiln nach. Seine These: Die US-Amerikaner haben Angst. Angst vor den Indianern, die sie fast ausgerottet haben, Angst vor den Afro-Amerikanern, die sie versklaft haben, Angst vor Einbrechern etc.

Geschickt vergleicht er die Situation mit Kanada, wo fast ebenso viele Waffen in Haushalten herumliegen, aber jährlich Tausende von Toten weniger zu beklagen sind.

Vor allem aber kommen Exponenten der Waffengänger und Opfer von Schiessereien zu Wort- vom rechtsextremen Farmer über den Jugendlichen, der sich ärgert, dass er nach einer Schiesserei als zweiter auf der Liste der Verdächtigen aufgeführt war, und nicht als erster, bis zum von mehreren Kugeln getroffene Schüler, der heute gelähmt ist.

Moore versteht es, eine riesige Palette an Material zusammenzutragen und geschickt anzuordnen. Dadurch wird der Film informativ und nicht langweilig, obwohl er etwas lange dauert.

Das Bild ab Videokamera ist gut, der digitale Ton in Stereo.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Passwort Swordfish
Orginaltitel:
Operation Swordfish
Herkunft:
USA
Label:
Warner
Jahr:
2001
Regie:
Dominic Sena
Darsteller:
John Travolta, Hugh Jackman, Halle Berry, Don Cheadle, Vinnie Jones, Sam Shepard u.a.
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch
Genre:
Action
Untertitel:
deutsch, englisch, schwedisch, norwegisch, dänisch, finnisch, isländisch, italienisch, deutsch für Hörgeschädigte
Ausstattung:
Regiekommentar, Making of, Effekte, alternative Schlüsse, Trailer etc.
Bildformat:
2,35:1 – 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1
Bildwertung:
9
Tonwertung:
9
Preis:
32.900000
Bezugsquellen
Wettbewerb