FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
22. November 2010
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Die Kamera vermittelt einen wertigen Eindruck und verfügt trotz ihrer kompakten Abmessungen über angenehm grosse Bedienelemente. Ein gerippter, lederähnlicher Aufsatz an der Vorderseite bietet sicheren Halt.

Die aufgeräumte Oberseite mit Ein/Aus-Schalter, Zoom-Regler und Videotaste bleibt angenehm flach. Nur wenn der filigrane Blitz ausgeklappt wird, sollte etwas vorsichtiger mit der Kamera umgegangen werden, um nichts abzuknicken.

Die Aufnahme-Modi stellt man auf der Rückseite an einem griffigen Drehrad ein. Das zweite Einstellrad kann man drehen oder direkt mit Cursortasten bedienen. Das kann zu Beginn etwas verwirrend sein, da für viele Einstellungen beides funktionierte oder gar nichts.

Direkttasten gibt es für Wiedergabe, WiFi, Menüaufruf und Info. Cursortasten gibt es für häufig benötigte Funktionen. Mit der übersichtlichen Menüführung gelingt die Bedienung auf Anhieb.

Mit dem 7,5 cm grossen Bildschirm lässt sich gut arbeiten. Er ist etwas weniger kontrastreich als seine Mitbewerber und bei grellem Sonnenlicht weniger gut abzulesen. Hier wünschte man sich einen zusätzlichen Sucher.

Am Tele-Anschlag kommt der Autofokus manchmal etwas ins Schleudern. Aufgefallen ist mir dies besonders bei Videoaufnahmen, bei denen öfters ein Pumpen auftrat.

STECKBRIEF
Filmtitel:
Zimmer 202
Herkunft:
Schweiz
Label:
Xenix Film
Jahr:
2010
Regie:
Eric Bergkraut
Code:
2
Sprache:
deutsch
Genre:
Dokumentar
Untertitel:
französisch, englisch
Ausstattung:
Making of
Bildformat:
16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
8
Tonwertung:
9