17. August 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
9. August 2003
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Zwei Männer machen zwei Frauen einen Heiratsantrag. Beide Faruen sagen zu, da sie die Männer lieben - ihres Namens wegen. Sie heissen Ernst.

Bevor es jedoch zum guten Ende kommt, sind ein paar Verwirrungen und Reibereien durchzustehen. Prekär wird die Situation, als die Frauen erfahren, dass die Männer in Wirklichkeit gar nicht Ernst heissen. Doch ein kluger Einfall rettet die Situation. Die Männer lassen sich beide auf den Namen Ernst taufen. Und die Frauen willigen ob so viel Opferbereitschaft in die Heirat ein.

Die Geschichte nach dem gleichnamigen Theaterstück von Oscar Wilde ist einfach und überspitzt. Ihr Witz liegt in den geschliffenen, oft satirischen Dialogen und in einigen recht schrägen Einfällen von Regisseur Oliver Parker bei der Umsetzung in einen Film, der wortlastig ist, aber überhaupt nicht theaterhaft.

Edel wirkende Bilder aus der Londoner Upper-Class, aufwendige Ausstattung und nuancenreich agierende Schauspielerinnen und Schauspieler machen diesen Film zu einem Sehvergnügen. Die rhythmische Musik geben ihm das zum Witz adäquate Tempo.
STECKBRIEF
Filmtitel:
The Time Machine
Orginaltitel:
The Time Machine
Herkunft:
USA
Label:
Warner Home Video
Jahr:
2001
Regie:
Simon Wells
Darsteller:
Yancey Arias, Guy Pearce, Jeremy Irons, Philip Bosco, Phyllida Law, Mark Addy, Richard Cetrone, Michael Chaturantabut
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch, spanisch
Genre:
Science-Fiction
Untertitel:
Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Hebräisch, Isländisch, Norwegisch, Schw
Ausstattung:
Original-Kommentar, Nicht verwendete Szenen mit Dean Fulton, Produktionsdesign-Galerie, "Die Jagd" - Animierte Szenen
Bildformat:
2,35:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1
Bildwertung:
9
Tonwertung:
8
Preis:
29.900000
Bezugsquellen
Wettbewerb