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6. Juli 2016
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MEDIEN

Mit der Bandit bringt TomTom seine erste Actioncam auf den Markt. Das vor allem als Hersteller von Navigationsgeräten bekannte niederländische Unternehmen zeigt dabei viel Mut zur Eigenständigkeit.

Die Bandit ist kein weiterer GoPro-Hero-Klon, sondern tritt mit eigenem Konzept und interessanter Bauweise auf. Das sieht man nicht nur an der Gehäusefarbe, die sich mit mattem Weiss und rotem Balken deutlich von den mehrheitlich in Grau, Schwarz und Silber gehaltenen Marktbegleitern abhebt.

Auch die stromlinienförmige Bauform orientiert sich eher an normalen Camcordern als an der eckigen Würfelform des Markführers und ist damit besser für Aufnahmen bei hohen Geschwindigkeiten geeignet.

Doch so ganz konnte man sich dennoch nicht vom Actioncam-Gründer trennen. Die aufwändige Display-Verpackung des Bandit-Bike-Packs ähnelt den GoPro-Kartonumhüllungen – mit dem Unterschied, dass sie mehrheitlich in Weiss statt in Schwarz sind.

Zudem befindet sich im Lieferumfang der Bandit ein Adapter für GoPro-Halterungen. Damit kann man sein vorhandenes Zubehör weiterhin benutzen.

Ganz eigenständig ist hingegen das Schnellkupplungssystem, das man mit zwei Fingern öffnen kann: Einfach die Kamera einklicken und die Action kann beginnen, ohne dass man dazu erst Handschuhe ausziehen und irgendwelche Halterungen festschrauben muss.

Die Kupplung ist auf einem stabilen U-Bügel aus Metall befestigt. Darin lagert das Bandit-Gehäuse und kann um 90 Grad nach rechts und links gedreht und in kleinen Abständen eingerastet werden.

Zudem lässt sich damit schnell die Blickrichtung von vorn nach hinten ändern oder die Kamera kopfüber montieren. Mit der Menü-Funktion "Rotieren" lassen sich die Videos und Fotos bei der Aufnahme um 180 Grad drehen.

Die Bandit Actioncam ist mit gut 190 Gramm kein Leichtgewicht, vergleicht man sie zum Beispiel mit den 76 Gramm einer "nackten" GoPro Hero3. Letztere kommt jedoch im wasserdichten Gehäuse auch auf 170 Gramm.

Daraus erkennt man auch das Bandit-Konzept. Es braucht kein zusätzliches Schutzgehäuse. Die TomTom Actioncam ist sofort einsatzbereit.

Der Kamera liegt eine Kurzanleitung in mehreren Sprachen bei. Die ausführliche Bedienungsanleitung muss man sich, wie heute üblich, selbst aus dem Internet herunterladen.

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