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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
9. Februar 2015
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Musikserver sind Computer, die wie Hi-Fi-Geräte aussehen, unken sie da und dort. Weil Musikserver oft von IT-Firmen auf den Markt gebracht werden und weil Computer hervorragend Musik machen können. QAT Audio ist jedoch kein IT-Unternehmen, und der RS3 ist preislich auch im Vergleich zum PC/Mac nicht anstössig.

Niemand hat etwas gegen den PC im Hi-Fi-Gewand, wenn das Resultat zahlbar ist und nicht nach preistreibender High End-Verpackung riecht. Die höchsten Weihen lassen sich beim Preis des RS3 vielleicht nicht verdienen, dachte ich mir. Wer noch auf den Super-DA-Wandler wartet, der möge diesen später einfach andocken.

Das 2006 gegründete Unternehmen QAT hat mit dem grösseren Bruder MS5, wenn's denn sein muss, einen noch gewichtigeren Pfeil im Köcher. Die kurze Firmengeschichte mündet in eine Zukunft mit Ambitionen.

Was ist klangrelevant?

Klangrelevant sind bestimmt der DA-Wandler und die analoge Ausgangsstufe. QAT propagiert hier eine solide Lösung mit dem AK4396 von Asahi Kasei und einer symmetrischen Ausgangsstufe mit Operationsverstärkern.

Die Signalverarbeitung vor dem DA-Wandler hat aber auch einen Einfluss. Massgebend sind die bekannten Tugenden wie Stromversorgung, Signalführung über Kabel und Leiterplatten, die Qualität der Elektronik-Komponenten, Abschirmungen usw.

Klangrelevant kann auch die Software sein. Man weiss es, aber man weiss nicht so recht warum. Fragen Sie einen Software-Entwickler, warum sein Musikserver auf der digitalen Seite so gut ist, dass er im Endeffekt so gut klingt. Er wird es Ihnen nicht verraten, selbst wenn er es wüsste. Man verrät keine Erfolgsrezepte.

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