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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
27. Februar 2017
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Bei mir äussert sich ein Ausbruch von Audiophilia – der in der Regel sehr kostspieligen Musikliebhaberei – darin, dass ich mich auf die Suche nach einem neuen Kopfhörerteil mache, das klanglich eine Ergänzung oder Verbesserung meiner bisherigen Ausrüstung darstellt.

Diesmal hat mich diese wunderbare Krankheit auf die Suche nach Kopfhörern geschickt, die portabel sind und die sich klanglich abheben von dem übervermarkteten Einheitsbrei der Grossverteiler. 

Nach mehreren Recherchen führte mich mein Weg ins Testcenter des K55 an der Universitätsstrasse 13 in Zürich, wo mich mein neues Objekt der Begierde für einen ausgiebigen Test erwartete: Den Nightowl Carbon von Audioquest.

Der Nightowl ist der Bruder des halboffenen Nighthawk. Der grösste Unterschied der beiden Modelle besteht darin, dass der Nightowl auf der Rückseite keine Öffnung besitzt. Was das bedeutet und wie stark dieser Unterschied sich auf das Klangbild auswirkt, wird im Verlauf des Testberichtes genauer beleuchtet. Im Wesentlichen handelt es sich aber um weitgehend identische Kopfhörer.

In Online-Foren wie Head-fi wurde der Nighthawk mit Begeisterung empfangen. Einige Audiophile behaupten sogar ernsthaft, dass der Nighthawk das Dreifache Wert sei von seinem eigentlichen Preis von 649 Franken und knapp Hundert Franke mehr für die Karbonvariante. Dieses Modell soll es also mit Kopfhörern um 2000 Franken aufnehmen können. Eine vorzügliche Steilvorlage für hitzige Debatten.

In meinem Test werde ich den Nightowl gegen meinen Audeze-X-Kopfhörer antreten lassen, der um die 2000 Franken kostet, der aber eher als "transportabel" denn als "portabel" bezeichnet werden kann. Selbstverständlich wird sich der Nightowl in meinem Test auch gegen Vertreter im leicht höheren Preissegment um gut 900 CHF behaupten müssen.

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