11. Dezember 2017 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
25. April 2011
Themen
Drucken
Teilen mit Twitter

Anfang der 1970er Jahre wird der elfjährige Li Cunxin in der chinesischen Provinz von Talentsuchern entdeckt und nach Peking auf die Ballett-Akademie geschickt, wo er sich zu einem herausragenden Tänzer entwickelt. Er erhält die Chance, an einem Kulturaustausch mit den USA teilzunehmen. In Houston, Texas, lernt er nicht nur ein anderes soziales Leben sondern auch seine grosse Liebe kennen. Diese heiratet er, um nicht mehr in die Volksrepublik zurückkehren zu müssen.

Die romantische Geschichte basiert auf der Autobiographie von Li Cunxin und ist in ihrer emotionalen Wirkung virtuos umgesetzt. Nicht nur die Liebesgeschichte wirkt rührend, auch die Tanzszenen sind einmalig in Bild und Choreographie. Die Gegenüberstellung von Unterdrückung in China und Freiheiten in den USA wirkt hingegen wie ein Echo aus der Zeit des kalten Krieges.

STECKBRIEF
Filmtitel:
Maos letzter Tänzer
Herkunft:
USA
Label:
Pathé
Jahr:
2009
Regie:
Bruce Beresford
Darsteller:
Chi Cao, Chengwu Guo, Bruce Greenwood
Code:
2
Sprache:
englisch, deutsch
Genre:
Drama
Untertitel:
deutsch, französisch
Ausstattung:
Trailer, Making of, entfallene Szenen, Interviews
Bildformat:
16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1
Bildwertung:
8
Tonwertung:
9
Wettbewerb