Fazit
Kompakte Begleitung: Zusammen mit dem neuen Nikkor 24–50-mm-Objektiv ergibt die Z 5 ein robustes Vollformat-Basiskit, mit dem Einsteiger wie auch fortgeschrittene Amateure für die meisten alltäglichen Foto- und Videosituationen gerüstet sind.Nikon sieht die Z 5 als Einstiegsmodell in die spiegellose Vollformat-Fotografie. Die neue Kamera ist gleich gross, gleich schwer sowie ähnlich robust und wetterfest wie eine Nikon Z 6, von der die Z 5 viele Eigenschaften übernommen hat. Die einfache Bedienung, die sehr gute Bildqualität, der eingebaute Bildstabilisator und der hochauflösende OLED-Sucher wird Einsteiger wie anspruchsvolle Fotoamateure gleichermassen zufriedenstellen.
Das neue Kit-Zoom ist ausserordentlich kompakt und mit der Z 5 zusammen ein idealer Begleiter auf Reisen, in den Ferien, für Porträtaufnahmen oder Hochzeitsreportagen. Mit zwei Speicherkartenfächern bietet die Z 5 sogar mehr Sicherheit gegen Kartenfehler als ihre grossen Schwestern Z 6 und Z 7.
Weniger geeignet ist die Kamera für Sportaufnahmen, Wildlife-Fotografie und überall dort, wo eine schnelle Serienbildgeschwindigkeit gefordert ist. Für YouTuber und Vlogger sind zwar Mikrofon- und Kopfhörerbuchsen vorhanden. Der nicht zur Seite und nach vorne drehbare Touchscreen schränkt diese Zielgruppe jedoch empfindlich ein. Hier müssen externe Displays oder Smartphone-Verbindungen aushelfen, was wiederum der Kompaktheit des Systems entgegenläuft.
Wer mit dem grossen Cropfaktor bei 4K/UHD-Videoaufnahmen, den maximal 30 Bildern pro Sekunde und der Aufnahmezeitbeschränkung leben kann, erhält mit der Nikon Z 5 auch eine kompakte Filmkamera, die eine sehr gute Videobildqualität in ihrer Preisklasse bietet.
Bevor es mit Fotografieren losgehen kann, muss das Kit-Objektiv entriegelt werden. Beim erstem Mal getraut man sich nicht so recht, da man ja nichts beschädigen möchte. Und es muss schon etwas kräftiger zugepackt werden, um das Objektiv aus der Arretierung herauszudrehen. Wird die Kamera mit eingezogenem Objektiv eingeschaltet, erscheint eine Warnung im Display.
Wie schon die Nikon Z 6 liegt auch die Z 5 dank der tiefen Griffmulde sehr gut in der Hand. Das Funktionswählrad kommt aufgeräumt daher. Neben der grünen Vollautomatik und den PASM-Symbolen gibt es noch die erwähnten drei benutzerbelegbaren Speicher U1 bis U3. Eine Fotomotiv-, Effekte- oder Video-Einstellung fehlt. Für Letztere gibt es einen eigenen Umschalter.
Die Aufnahme-Einstellungen habe ich am liebsten per «i»-Taste über das Info-Menü angepasst. Entweder durch direktes Tippen auf die Symbole und durch Wischen über den Monitor oder mittels der Einstellräder. Vorteil der Räder: Man muss das Auge nicht vom Sucher nehmen.
Dies gilt auch für das Anpassen der ISO-Werte über die ISO-Taste. Hält man sie gedrückt und dreht am vorderen Rad, wird die ISO-Automatik ein- oder ausgeschaltet. Mit dem hinteren Rad verstellt man die ISO-Zahlen.

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