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15. Dezember 2017
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Jeff Rowland gehört seit Jahren zu den grossen US-amerikanischen Verstärkerspezialisten. Der Hersteller perfektionierte als einer der Ersten das Class-D-Verstärkerprinzip. Fälschlicherweise wurde «D» oft mit «Digital» in Verbindung gebracht, was aber nicht stimmt: Schaltverstärker arbeiten analog nach dem Prinzip der Pulsweitenmodulation.

Jeff Rowland überzeugt aber auch seit langer Zeit mit seiner unverwechselbaren Ästhetik. So auch bei der neuen Stereo-Endstufe Model 535. Ihr Format passt perfekt zu Jeff Rowlands Corus-Vorstufe und dem Aeris DA-Wandler.

Model 535 liefert solide 2 x 250 Watt RMS an 8 Ohm Impedanz und kann auch als Mono-Endstufe eingesetzt werden. Die Betriebsart lässt sich auf der Rückseite mit einem Kippschalter umstellen. So steht auch ein separater Mono-Eingang für die Vorstufe bereit. In dieser Betriebsart kommt dann der dritte Lautsprecherausgang (in der Mitte) zum Einsatz. Das ist eine sehr komfortable Lösung, die sich wohltuend von den üblichen «Kreuz-und-Quer-Beschaltungen» abhebt.

Mit zwei Model 535 kann man 2 x 900 Watt RMS an 8 Ohm Impedanz bereitstellen. Damit dürfte jeder erdenkliche Lautsprecher klarkommen.

Das Gehäuse besteht aus einem massiven, perfekt verarbeiteten Aluminium-Block und einer Bodenplatte. Die Bauteile, die zum Einsatz kommen, sind vom Allerfeinsten: Zum Beispiel der Eingangsübertrager von Lundahl nach Spezifikation von Jeff Rowland mit Kupferdraht von Cardas. Mit diesen Transformatoren wird elektromagnetischen Interferenzen und hochfrequenten Störsignalen zu Leibe gerückt.

Es kommen proprietäre Schalt-Endstufen (Class-D) und ein optimiertes Schaltnetzteil zum Einsatz. Man kann davon ausgehen, dass Jeff Rowland unter Berücksichtigung eines zivilen Preises (6990 CHF) einen klangliche Leckerbissen geschaffen hat. Er erklärt Model 535 im folgenden Video ab Position 3 Minuten 25 Sekunden.

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