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22. November 2001
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Mit dem Start der lang erwarteten Xbox in New York etabliert sich Microsoft als der dritte Anbieter für Spielkonsolen neben Sony und Nintendo. Der Markt ist hart umkämpft und weitgehend zwischen den beiden japanischen Konkurrenten aufgeteilt. Der Softwarekonzern setzt in diesem Umfeld auf eine leistungsfähige Technik für die Xbox. Als Launch-Event veranstaltet der Softwarekonzern einen 48-Stunden Spielmarathon.

Microsoft hat die Xbox mit einem eigens für die Konsole entwickelten 733 MHz Prozessor ausgestattet. Für die Darstellung der Spiele ist ein 233 MHz NVidia-Grafikchip verantwortlich. Der Arbeitsspeicher der Xbox ist 64 MB groß. Eine 10 GB Festplatte erlaubt das Abspeichern der Spielstände ohne zusätzliche Memory-Cards. Die Spielkonsole wird mit einem DVD-Laufwerk ausgeliefert, das allerdings nur mit einer zusätzlichen Fernbedienung zum Abspielen von Filmen benutzt werden kann. Nach Angaben von Microsoft ist die Xbox zurzeit die einzige Konsole, die Dolby Digital Surround Sound unterstützt. Der Gamepad wird mit einem drei Meter langen Kabel an die Konsole angeschlossen.

An der Spielkonsole können bis zu vier Gamepads gleichzeitig angeschlossen werden. Zusätzlich lassen sich bis zu acht Systeme verbinden. Damit können bis zu 32 Spieler an einem Spiel teilnehmen. Schließlich ist die Xbox serienmäßig mit einer Ethernet-Schnittstelle für die Anbindung an Netzwerke versehen. Die ersten Online-Spiele für die Xbox erwartet Microsoft für Mitte 2002.

Der Erfolg der Xbox gegenüber der japanischen Konkurrenz wird nicht zuletzt von der Qualität der Spiele abhängen. Hier hat sich der Softwarekonzern nach Angaben von verschiedenen US-Diensten bei der Entwicklung besondere Mühen gegeben. Beim Verkaufsstart sollen 19 Titeln im Angebot sein. In den USA wird die Konsole 299 Dollar, ein Spiel 49 Dollar kosten. In Europa wird das Gerät voraussichtlich erst am 14. März auf den Markt kommen.
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