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30. Januar 2006
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Der Markt für Videogames boomt. Bereits 2003 hatte er einen Wert von 13,9 Milliarden US-Dollar, also mehr als die Filmindustrie mit 9,2 Milliarden Dollar.

Für das Jahr 2010 sollen alleine die mobilen Videogames 11,2 Milliarden Dollar umsetzen, ausgehend von 2,6 Milliarden 2005.

Zeitweise sind gar Formen von Hysterie erkennbar. So setzte Halo 2 am Erscheinungstag mehr als 100 Millionen Dollar um. Kinder gingen nicht mehr zur Schule, und Angestellte meldeten sich krank.

Videogames sind längst nicht mehr ein schneller Kick für Kids. Gemäss "The Wall Street Transcript" machen Frauen über 35 Jahren die stärkste Gruppe aus.

Die Werbeindustrie entdeckt nun zunehmend die Bedeutung der Videogames.

Nicht nur, dass ein Titel im Durchschnitt sechs Monate über Stunden gespielt wird, ist für die Werber interessant, sondern auch dass die Werbung - ins Spiel integriert - nicht durch Stummschalten, Pop-up-Blocker oder Filter ausgeschaltet werden kann.

Zudem geben zum Beispiel Werbetafeln mit existierenden Marken dem Spiel einen stärkeren Realitätsbezug. Die Wahrnehmung der Werbebotschaft dürfte somit garantiert sein.

"The Wall Street Transcript" erwartet daher, dass in Kürze kein Videogame mehr ohne Werbung erhältlich sein wird.