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4. Mai 2001
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Der Musikfernsehsender Viva-Swizz hält wenig vom Vorschlag, den Belcom AG , Berner Tagblatt Mediengruppe und AZ-Medien in Bern unterbreiteten. Obengenannte Privatfernseh-Unternehmen fordern Konzessionsgelder auch für Private. Suzanne Speich und Pierre Rothschild, Geschäftsführer von Viva-Swizz sind hingegen der Meinung, Privatfernsehen könne auch ohne öffentliche Gelder rentabel sein: "Wir Privaten kannten die Spielregeln schon bei der Konzessionseingabe, und es hat sich in der Schweizer Medienlandschaft seither nichts verändert."

Speich und Rothschild widersprechen auch der Behauptung, alle Schweizer Privatsender hätten Finanzprobleme. Viva-Swizz weist nach weniger als zwei Sendejahren bereits ein monatlich ausgeglichenes Budget auf. Die beiden Geschäftsführer sind zudem überzeugt davon, dass erfolgreiches Privatfernsehen auch ohne Werbeunterbrechungen möglich sei.

Auch für die Schweiz interessant fänden Speich und Rothschild hingegen die bundesdeutsche Regelung, welche staatlichen TV-Sendern Werbung nach 20 Uhr untersagt.