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25. September 2001
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Kostenlose MP-3-Files werden nicht verschwinden. Um mit den Gratis-Angboten konkurrieren zu können, müssen kommerzielle Anbieter daher mit zusätzlichen Leistungen wie exklusiven Online-Konzerten, vorab veröffentlichten Songs, verbilligten CDs und Vorverkaufskarten für Konzerte aufwarten. Dies ist das Ergbnis einer Webnoize-Studie, die für eine stufenweise Bindung der User an kommerzielle Angebote plädiert.

Rund 62 Prozent der User wollen weiterhin kostenlose MP-3-Files nutzen, so Studien-Autor Ric Dube. Es genüge daher nicht, wenn die geplanten Online-Services großer Musik-Konzerne Audio-Files gegen eine monatliche Gebühr anbieten. Gefragt seien Zusatzangebote und Tools für ein bequemes Anhören am PC. Dube empfiehlt den kommerziellen Anbietern eine stufenweise Vorgangsweise, die auf Gratis-Downloads aufbaut. Geld soll erst für zusätzliche Leistungen verlangt werden.

Die beiden Entertainment-Konzerne Vivendi Universal und Sony haben eine gemeinsame Online-Musikplattform unter dem Namen "Pressplay" angekündigt. Am Konkurrenz-Service "MusicNet" sind AOL Time Warner, EMI und Bertelsmann beteiligt.
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