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16. Juli 2001
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Philips hat einen DVD-Recorder für die IFA 2001 in Berlin angekündigt. Mit dem DVDR 1000 soll es künftig möglich sein, Fernsehsendungen oder eigene Camcorder-Aufnahmen auf eine DVD+RW (Rewritable) aufzunehmen. Das Gerät soll mit aktuellen sowie künftigen DVD-Video-Abspielgeräten und DVD-ROM-Geräten kompatibel sein.

Mit Hilfe eines Kapitelindex sollen sich gespeicherte Aufnahme und freier Speicherplatz auf der Disc schnell finden lassen. Wird eine Disc das erste Mal beschrieben, richtet das Gerät ein Titelmenü mit Originalbildern aus der Aufnahme ein, das einen Überblick über den DVD-Inhalt ermöglicht. Es wird automatisch nach jeder Neuaufnahme oder nach einer Änderung von Inhalten aktualisiert.

Szenen einer Aufnahme lassen sich aus- oder abwählen und auf einer Disc speichern. Dadurch können Mitschnitte von TV-Übertragungen angefertigt und eine eigene Programmbibliothek eingerichtet werden. Auch Aufnahmen von Camcordern lassen sich bearbeiten, um auf bestimmte Szenen direkt zugreifen zu können. Der Inhalt der aufgenommenen DVD kann auf einem PC mit DVD+RW Laufwerk und mit Hilfe entsprechender Software weiter bearbeitet werden. Der DVDR 1000 ist ab August für rund 2.000 Euro erhältlich.

Entwickler und Partner der DVD+RW-Technologie sind Hewlett-Packard, MCC/Verbatim, Philips Electronics, Sony Corporation, Ricoh Company Ltd. und Yamaha Corporation. Thomson Multimedia, Hersteller der RCA Entertainment-Produkte, schloss sich kürzlich diese Allianz an, um aktiv die Verbreitung der DVD+RW-Technologie zu unterstützen. Auch der PC-Hersteller Dell unterstützt das DVD+RW Format. Mehr als 25 weitere Unternehmen aus den Sparten Software, PC, CE Hardware und Filmausrüstung haben ihre Unterstützung der DVD+R und DVD+RW-Technologie zugesagt.
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