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18. Juli 2001
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In den ersten sechs Monaten belief sich der Verlust auf 664 Mio. Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte Philips einen Gewinn von 4,7 Mrd. Euro verbuchen. Die Umsatzerlöse sind um 9,1 Prozent auf 15,9 Mrd. Euro zurückgegangen. Das EBITA hat sich von 1,5 Mrd. Euro auf minus 256 Mio. Euro drastisch verschlechtert. Demnach betrug der operative Verlust 413 Mio. Euro (2000: operativer Gewinn von 1,4 Mrd. Euro). CEO Gerard Kleisterlee führte diese Entwicklung auf "den wirtschaftlichen Abschwung, der im vergangenen Jahr in den USA" losging, zurück. Diese konjunkturelle Schwäche greife auf die gesamten Welt über.

Dieses Ergebnis wirkt sich auch auf den Verlust je Aktie aus, der mit 0,52 feststeht. Besonders schlimm hat es Philips im zweiten Quartal erwischt: Die Umsätze sind um 16,1 Prozent auf knapp 7,7 Mrd. Euro gesunken. Der Quartalsverlust belief sich letztlich auf 770 Mio. Euro. In den ersten drei Monaten 2001 konnte der Konzern noch einen Gewinn von 106 Mio. Euro verzeichnen. Diese negative Entwicklung hat sich auch auf den Personalstand ausgewirkt. Seit März dieses Jahres wurden rund 7.000 Stellen gestrichen. Mit Ende Juni beschäftigte Philips mehr als 210.000 Mitarbeiter weltweit.
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