16. August 2018 | seit 1999
NEWS
ARTIKEL
Publikationsdatum
18. April 2001
Themen
Drucken
Teilen mit Twitter
Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat heute Dienstag die Zahlen für das erste Quartal 2001 und den Abbau von bis zu 7000 Stellen bekannt gegeben. Betroffen sind die Bereiche Consumer Electronics und Komponenten, wo der Konzern seit Ende 2000 einen deutlichen Rückgang vermeldet. Die Höhe der einmaligen Restrukturierungskosten soll bei 350 Mio. Euro liegen.

Das erste Quartal bei Philips ist gezeichnet von einem massiven Umsatzrückgang in den Bereichen Consumer Electronics und Komponenten. Nahm der Konzernumsatz insgesamt noch um ein Prozent zu, so ging er in der Sparte Consumer Electronics um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurück. Der Verlust für das erste Quartal beträgt 39 Mio. Euro (2000: 8 Mio. Euro). Besonders zu spüren bekam der Konzern den Preiszerfall der Mobiltelefone.

Der Umsatzrückgang der Sparte Komponenten beträgt 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies wird zurückgeführt auf die Verlangsamung des PC- und Telekommunikationsmarkt. Der Verlust für das erste Quartal beträgt 77 Mio. Euro (2000: Gewinn von 100 Mio. Euro).

Als Folge der schlechten Wirtschaftslage vor allem in den USA will Philips mit einem Stellenabbau von 6000 bis 7000 Mitarbeitern die Kosten dem gesunkenen Umsatz anpassen. Details zu den Plänen sollen im Lauf des zweiten Quartals kommuniziert werden. Philips hatte bereits im letzten Jahr die Anzahl seiner Mitarbeiter um 10.000 reduziert.

Die andern Konzernbereiche wie Lightning, Domestic Appliances and Personal Care sowie Medical Systems würden sich den Erwartungen entsprechend entwickeln, teilte Philips weiter mit.
Wettbewerb