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9. August 2001
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Mit dieser Abgabe sollen die Urheberrechte der Musiker abgegolten werden, erklärte der neue Napster-Chef Konrad Hilbers in einem Interview mit dem Magazin "Stern".

"Im Prinzip" bleibe aber alles wie bisher. So können die Napster-User auch weiterhin ihre eigenen CDs über ihre eigenen Computer und ihren Internet-Anschluss anderen Musikfans zur Verfügung stellen. Während Napster früher bis zu 70 Mio. Nutzer hatte, könnten jetzt "schon wenige hundert Teilnehmer ein attraktives Angebot ermöglichen," so Hilbers weiter.

Der frühere Bertelsmann-Manager Hilbers löste den seit Mai 2000 amtierenden Hank Barry ab. Der Bertelsmann-Manager war unter anderem auch für die Abwicklung des Joint Ventures mit AOL in Europa zuständig. Ursprünglich sollte das kostenpflichtige Napster am 1. Juli dieses Jahres starten. Durch laufende Verfahren gegen die Musikbörse sowie Probleme mit der Umstellung der Software konnte der Termin jedoch nicht eingehalten werden. Der Medienkonzern Bertelsmann war im Herbst vergangenen Jahres eine strategische Allianz mit Napster eingegangen.
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