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14. Juni 2001
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Die Internet-Musiktauschbörse Napster muss den für 1. Juli angekündigten Start seines kostenpflichtigen Abo-Dienstes verschieben. Dies berichtet der Onlinedienst "Computerchannel". Der populären Musiktauschbörse sei es nicht gelungen, die komplexe Software fertig zu stellen. Nun plant das Unternehmen, den Dienst "im Laufe des Sommers" auf das neue Gebührenmodell umzustellen, teilte das US-Unternehmen mit.

Zwar könne man sich seit Wochen auf der Website von Napster zum Beta-Test anmelden, doch die Probephase sei bislang noch nicht gestartet worden. Einzelheiten über die künftige Gebührenstruktur seien ebenfalls noch nicht bekannt.

Auch die Bertelsmann E-Commerce-Group distanzierte sich vorsichtig vom ursprünglichen Termin. "Wir sind optimistisch, dass die Musiktauschbörse im Sommer einen Dienst anbieten wird, der alle Auflagen des Urheberrechtsschutzes einhält", sagte Bertelsmann-Sprecher Frank Sarfeld gegenüber dem Infodienst. Der Medienkonzern ist im Herbst 2000 eine strategische Allianz mit Napster eingegangen.
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