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Publikationsdatum
20. Februar 2001
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Die Gewerkschaft Kommunikation http://www.syndicom.ch protestiert gegen die Art des Stellenabbaus beim Telekommunikationsunternehmen Sunrise http://www.sunrise.ch . Die für diese Massenentlassung vorgesehene Austrittsvereinbarung sei völlig ungenügend. Die Gewerkschaft appelliert an das Bundesamt für Kommunikation Bakom http://www.bakom.ch , die Erteilung der Telekommunikationslizenz an Sunrise zu überprüfen.

Die Gewerkschaft Kommunikation protestiert heftig gegen den "Sozialplan zum Nulltarif", der bei Sunrise angewandt werde. Ein Sozialplan werde den Betroffenen vorenthalten, obwohl er mit der Betriebskommission und der Gewerkschaft Kommunikation abgesprochen gewesen sei. Laut Gewerkschaftsvertreter Giorgio Pardini habe Sunrise-CEO Kim Frimer nicht einmal über die Minimalvariante eines Sozialplans diskutieren wollen. Noch an diesem Wochenende sei eine vorgesehene Telefonkonferenz gescheitert.

Laut Gewerkschaft steht die Austrittsvereinbarung von Sunrise zudem im Widerspruch zur gesetzlich vorgeschriebenen Branchenüblichkeit. Diese aber sei zur Erteilung einer Lizenz notwendig. Es gehe nicht an, dass die Swisscom http://www.swisscom.ch alle Bedingungen einhalten müsse, über welche sich Sunrise hinwegsetze. Deshalb soll das Bakom die Erteilung der Lizenz an Sunrise/Diax nochmals überprüfen.

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