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7. September 2004
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Ein Zehntel der DVDs, die ein durchschnittlicher US-Konsument im Regal stehen hat, wird gar nicht angesehen. Dies hat eine Untersuchung der Universal Studios Home Video ergeben.

Demnach nimmt die DVD immer mehr den Status von Büchern oder anderen Kulturgütern ein, die zu Vorzeigezwecken im heimischen Wohnzimmer gehortet werden.

"Die DVD ist in gewisser Weise die digitale Version des berühmten Bildbands auf dem Beistelltisch", sagte Craig Kornblau, Präsident von Universal. "Wenn die DVD gut gemacht ist, ist sie ein Kunstobjekt, wenn nicht, ist sie wenigstens Gesprächsthema. Mittlerweile ist die DVD viel mehr als nur ein Speichermedium für Filme", so Kornblau weiter.

Dies wird von D.J. Fone, Mitglied des Popkultur-Panels der Zeitung "USA Today" bestätigt: "Wir stellen uns DVDs immer öfter als Statement zu unseren Interessen und Werten ins Regal - ähnlich wie bei den ganzen Büchern, die man kauft und nie lesen wird."
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