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Publikationsdatum
10. November 2000
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Das bayrische Unternehmen Digitalvideo Computing (DVC) (http://www.digitalvideo.de) präsentiert auf der Systems 2000 in München eine erste Vorversion seines HiPro-Player, einen Videorekorder für digitale Videopräsentationen. Die Lösung besteht aus einem Windows-NT-Server, der Videos in MPEG-2-Format speichert und aussendet, und dem HiBox 3 Dekoder, der den Datenstrom in ein analoges HDTV-Signal übersetzt.

Der HiPro-Server zeichnet Videos mit einer Geschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunde im Format 16:9 auf. Die Auflösung beträgt dabei 1080 Zeilen mit je 1920 Pixel. Der Player kann allerdings noch nicht das Videomaterial in MPEG-2 umwandeln, sondern speichert nur die fertigen Videos als HDTV ab. Die Daten werden an den HiBox 3 Decoder über einen Bild- und vier Sound-Kanäle übertragen. In seiner endgültigen Version will das Unternehmen den Player mit einer Software zur Kodierung von Videos in MPEG-2-Format ausliefern. Das Gerät soll im ersten Quartal 2001 auf den Markt kommen.

In Europa wird das HDTV-Fernsehformat bisher kaum von den Sendestationen verwendet. Nach den Vorstellungen von DVC soll das System daher vor allem für E-Cinema-Lösungen oder Präsentationen verwendet werden.
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