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7. August 2006
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Das urbane China ist besser mit Breitbandanschlüssen versorgt als die USA. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Forrester.

Gemäss der Untersuchung rangiert die USA hinter Südkorea, Hongkong, den Niederlande, Kanada, Schweden und dem urbanen China mit Metropolitanräumen wie Shanghai, Beijing, Guangzhou und Chengdu.

Im untersuchten Gebite Chinas sind 41% der Haushalte mit Breitbandanschlüssen versorgt, während es in den USA 40% sind.

Diese Entwicklung sieht Forrester als Alarmzeichen für die USA, sei doch der schnelle Internetzugang einer der wesentlichen Bausteine für die Wirtschaft der Zukunft.

Die USA sei zwar schnell gewesen bei der Einführung des Internet, doch neue Technologien könnten die Marktführerschaft der USA in Frage stellen.

Untersucht wurden auch die Online-Aktivitäten in den verschiedenen Ländern.

Dabei zeigte sich, dass die USA zusammen mit Grossbritannien und Schweden führend sind beim Einkauf übers Internet.

China hingegen erwies sich als führend bei Anwendungen wie Online-Spielen, Musik herunerladen oder Video streamen.

Damit kann China einen Vorteil verbuchen in einer Welt, die zunehmend von fortgeschrittenen Internet-Anwendungen bestimmt wird.
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