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MUSIKREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
18. April 2005
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Der Stil, der seit drei Jahrzehnten erfolgreichen Band mit dem vielversprechenden Namen Spyro Gyra wird von Musik-Kennern mit „Jazz-Rock“ und „Fusion mit lateinamerikanischen Einflüssen“ bezeichnet.

Mag sein, dass meine musikalische Bildung nicht ganz ausreicht, um das nachzuvollziehen.

In meinen Ohren klingt die jüngste Produktion dieser Band nach belangloser Elevator-Music, perfekt und geschliffen heruntergeraspelt.

Allen voran steht das Gründungsmitglied Jay Beckenstein mit seinen polierten Sax-Klängen. Seine Kollegen stehen ihm punkto Können kaum nach. Die Band macht einen geschlossenen Eindruck.

Zugegeben: es gibt ab und zu auch packende Momente, wo die Band echten Dampf ablässt und sie im 5.1 – Space-Sound völlig aufgeht.

Der Sound ist übrigens erste Sahne.

So richtigen Surround Sound, wo es rundherum aus allen Rohren tutet und bläst.

Der Subwoofer ist ebenfalls vollauf beschäftigt und produziert knackige, tiefe Bässe dass es eine wahre Freude für das Zwerchfell ist.

Hier passt diese Aufnahmetechnik vorzüglich zur Musik. Man kann sich um 180 Grad drehen und die Klangbühne bleibt dieselbe.

Doch letztendlich entscheidet der musikalische Gehalt, ob man ein solche Scheibe ein zweites Mal auflegt.
STECKBRIEF
Albumtitel:
The Deep End
Komponist:
Div
Label:
Headsup
Jahr:
2004
Bestellnummer:
HUSA 9085
Tonformat:
Stereo, 5.1
Medium:
Hybrid SACD
Musikwertung:
6
Klangwertung:
9
Preis:
39.00
Bezugsquellen
Wettbewerb