18. August 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
30. Dezember 2002
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Ein unmenschliches Gesundheitswesen will den vom Tod bedrohten Sohn von John Q. wegen Unterversicherung nicht operieren. Das will John nicht hinnehmen. In seiner Wut besetzt er die Notfallaufnahme und nimmt die dort Anwesenden als Geisel. Er will damit erreichen, dass sein Sohn zuoberst auf die Liste der zu operierenden Patienten gesetzt wird.

Die Polizei umringt das Spital, und während draussen die üblichen Gerangel um Strategien und Zuständigkeiten losgehen, beginnt im Spital eine Diskussion um das us-amerikanische Gesundheitswesen. Die meisten sind sich einig, dass es marod und asozial ist, dass der kleine Mann von der Strasse in diesem System keine Chance hat. Und plötzlich sind alle auf der Seite des Schwachen und gegen den Staat.

Die Geschichte klingt nach dem Märchen vom Unterprivilegierten, der doch noch zu dem kommt, was im zusteht. Aufgetragen wird sie aber mit einer für Hollywood ungewohnt starken Kritik an einem gesellschaftlichen Problem der USA: steigende Krankenkassenprämien und Zwei-Klassen-Medizin.
STECKBRIEF
Filmtitel:
American History X
Orginaltitel:
American History X
Herkunft:
USA
Label:
BMG Videos
Jahr:
2000
Regie:
Tony Kaye
Darsteller:
Edward Norton, Edward Furlong, Fairuza Balk, Stacy Keach, Elliot Gould u.a.
Code:
2
Sprache:
englisch, deutsch
Genre:
Drama
Untertitel:
englisch, deutsch
Ausstattung:
entfallene Szenen, Trailer
Bildformat:
16:9, anamorph
Tonformat:
Dolby Digital 5.1
Bildwertung:
9
Tonwertung:
8
Preis:
39
Bezugsquellen
Wettbewerb