16. August 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
22. August 2005
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John (Robert Duvall) ist ein alternder Auftragsmörder, der nach Argentinien geschickt wird, um einen General zu beseitigen.

Da der General später als vorgesehen von einer Reise zurückkehrt, beginnt John, Tango zu tanzen. Während er den Mord minutiös vorbereitet, übt er die schwierigen Schritte des Tanzes.

Mit diesem Film wollte sich, so scheint es, Robert Duvall ein Denkmal setzen. Er hat sowohl das Buch geschrieben, wie Regie geführt und die Hauptrolle gespielt.

Entstanden ist ein Film, der visuell beeindruckend ist, mit viel Tango in Bild und Ton.

Das Tempo des Films ist sehr langsam. Das hat, gut eingesetzt, seine Qualitäten, nicht aber in diesem Film.

Der Auftragsmord, beziehungsweise die Vorbereitungen dazu erhalten so keine Spannung. Da der Tango und seine Seele nur oberflächlich gestreift werden, bietet der Film auch in dieser Hinsicht nicht viel.

Was bleibt, ist der lange Film über einen alternden Killer, der auswärts einen Auftrag erledigen muss und es bedauert, das Geburtstagsfest seiner Stieftochter zu verpassen.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Hildes Reise
Herkunft:
Schweiz
Label:
Frenetic
Jahr:
2004
Regie:
Christoph Vorster
Darsteller:
Oliver Stokowski, Michael Finger, Katharina von Bock, Heidi Maria Glössner, Peter Rühring, Carlos Leal
Code:
2
Sprache:
deutsch
Genre:
Drama
Untertitel:
englisch, französisch
Ausstattung:
Interview mit Oliver Stokowski
Bildformat:
16:9
Tonformat:
Doby Digital 2.0
Bildwertung:
8
Tonwertung:
8
Preis:
36.8
Bezugsquellen
Wettbewerb