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FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
24. November 2003
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Michael Moore, der Dokumentarfilmer, der mit Bowling for Columbine einen Oscar gewonnen hat, versucht über drei Jahre, Roger Smith, den Generalmanager von General Motors zu sprechen.

Dieser verantwortet die Entlassung von 30 000 Arbeiterinnen und Arbeitern in Moores Heimatstadt Flint. Parallel zu seinen vergeblcihen Versuchen, Smith zu sprechen und zu einem Besuch in Flint zu bewegen, zeigt Moore die zunehmende Verelendung der Stadt.

Zwangsräumungen, zerfallende Häuser, steigende Kriminalität, zu Gefägnisaufsehern umgeschulte ehemalige Fabrikarbeiter, die ihre ehemaligen Kollegen bewachen werden schonungslos gezeigt. Parallel dazu spricht Smith an einer Weihnachstsfeier über Nächstenliebe und Sorge um den Mitmenschen.

Der Film ist direkt und zynisch, lebendig gemacht und kurzweilig geschnitten. Als Dokumentarfilm mit wenig Aufwand kommt er im 4:3-Videoformat und mit Monoton daher.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Roger & Me
Orginaltitel:
Roger & Me
Herkunft:
USA
Label:
Warner
Jahr:
1989
Regie:
Roger Moore
Darsteller:
div
Code:
2
Sprache:
englisch, deutsch, französisch
Genre:
Dokumentar
Untertitel:
englisch, deutsch, französisch, schwedisch, nrowegisch, dänisch, finnisch, englisch für Hörgeschädigte, deutsch f Hörgeschädigte
Ausstattung:
Kommentar von Michael Moore, Trailer
Bildformat:
1,33:1 - 4:3
Tonformat:
Dolby Digital 1.0
Bildwertung:
7
Tonwertung:
6
Preis:
24.900000
Bezugsquellen
Wettbewerb