18. August 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
20. September 2002
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Karen Silkwood (Meryl Streep) arbeitet wie ihr Freund Drew Stephens (Kurt Russell) und ihre Freundin Dolly Peliker (Cher) in der Plutonium-Fabrik "Kerr-McGee" in Cimarron, Oklahoma. Tagtäglich werden sie nach der Arbeit auf Strahlenbelastung kontrolliert. Als eines Tages der Zeiger bei Karen ausschlägt und sie der Sache nachgehen will, wird sie in eine andere Abteilung versetzt. Dort stellt sie fest, dass Röntgenbilder von defekten Plutoniumstäben gefälscht werden. Sie geht als aktive Gewerkschafterin der Sache nach, stösst aber auf erbitterten Widerstand von Seiten der Fabrikleitung und der Belegschaft, die um ihre Arbeitsplätze fürchtet. Unbeirrt macht sie jedoch weiter und will mit dem Material an die Öffentlichkeit gelangen.

Der Film wurde nach einer wahren Begebenheit aus dem Jahre 1974 gedreht. Die Geschichte ist packend umgesetzt mit guter Zeichnung der Charaktere. Die drei Hauptfiguren spielen intensiv. Ein sehenswerter Film. Der Ton ist Stereo mit guter Qualität von Stimmen und Geräuschen, ohne spaktakulär zu sein. In der deutschen Fassung sind die Stimmen zu laut und ohne Gefühl für die Situation gesprochen.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Silkwood
Orginaltitel:
Silkwood
Herkunft:
USA
Label:
Eurovideo
Jahr:
1983
Regie:
Mike Nichols
Darsteller:
Meryl Streep, Kurt Russell, Cher, Craig T. Nelson, Diana Scarwid, Fred Ward u.a.
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch
Genre:
Drama
Untertitel:
§deutsch
Bildformat:
1,85:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
8
Tonwertung:
6
Preis:
29.900000
Bezugsquellen
Wettbewerb