FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
20. September 2002
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Als Kriegsfotograf ist James Nachtwey seit mehr als zwanzig Jahren an den Krisenherden dieser Welt zu finden. In Kosovo, Palästina, Ruanda, Afghanistan, Indonesien dokumentiert er Krieg und Elend. Mit seinen Fotos will er aufrütteln und aufklären.

Während zwei Jahren begleiteten Christian Frei und sein Kameramann Peter Indergand den Fotografen zu Kriegsschauplätzen in Palästina, Kosowo und Jakarta.

Mit einer auf der Kamera von Nachtwey befestigten Micro-Kamera gelingt es Frei so nah an das Geschehen heranzugehen, wie es der Fotograf erlebt.

Man erfährt in «War Photographer», was für ein ungeheures Anliegen es ihm ist, das Elend dieser Welt zu dokumentieren und die Menschen mit seinen Fotos wachzurütteln.

In der heutigen Zeit der medialen Übersättigung schaffen es seine Bilder immer noch, unter die Haut zu gehen, auch wenn es für ihn immer schwieriger wird, sie in wichtigen Magazinen unterzubringen. Denn welche Werbefirma will schon neben ihrem Hochglanz-Ad ein verstümmeltes Kriegsopfer sehen?

"War Photographer" von Christian Frei ist ein eindrückliches Porträt des bemerkenswerten Mannes James Nachtwey, der dem Leiden, den Opfern und den Armen dieser Welt mit seinen Bildern eine Stimme gibt.

Der Film des Schweizer Regisseurs erhielt in der Sparte "Bester Dokumentarfilm" eine Oscar-Nomination.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Silkwood
Orginaltitel:
Silkwood
Herkunft:
USA
Label:
Eurovideo
Jahr:
1983
Regie:
Mike Nichols
Darsteller:
Meryl Streep, Kurt Russell, Cher, Craig T. Nelson, Diana Scarwid, Fred Ward u.a.
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch
Genre:
Drama
Untertitel:
§deutsch
Bildformat:
1,85:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
8
Tonwertung:
6
Preis:
29.900000