18. Juni 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
18. Oktober 2003
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"Das fliegende Klassenzimmer" nach dem Roman von Erich Kästner wurde ins 21. Jahrhundert verlegt, mit Fernsehaufzeichnung, Rap-Musik und Mädchen.

Ansonsten hält sich der Film in der Geschichte recht genau an die Romanvorlage und zeigt damit, dass auch Kinder Menschen sind, mit Ideen, Witz, Energie und dem Wunsch, etwas Eigenständiges zu machen.

Etwas aus dem Rahmen fallen die Erwachsenen, allen voran der Schuldirektor, der so altmodisch daher kommt, als hätte ihn der Drehbuchautor beim Umschreiben der Romanvorlage vergessen (er und sein Sohn, der zu ihm in die Schule geht, siezen sich) und der zu ideal gezeichnete Chorleiter, der ein sehr guter Mensch ist, die Kinder perfekt versteht und immer auf ihrer Seite steht.

In der Regie wirkt der Film gelegentlich gestelzt. Die Kinder sind zwar Kinder, spielen aber häufig wie Erwachsene.

Gelungen ist die Umsetzung des Theaterstücks, das die Kinder zu Weihnachten aufführen wollen: Das fliegende Klassenzimmer ist zur Musik- und Tanznummer geworden, mit Lichteffekten und Showeinlagen. Ein phantastischer Gegensatz zur strengen Chormusik.

Insgesamt ist "Das fliegende Klassenzimmer" ein gut unterhaltender Film, auch für diejenigen, die den Roman gelesen haben.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Das fliegende Klassenzimmer
Orginaltitel:
Das fliegende Klassenzimmer
Herkunft:
Deutschland
Label:
Eurovideo
Jahr:
2002
Regie:
Tomy Wigand
Darsteller:
Anders W. Berthelsen, Anette Stovelbaek, Ann Eleonora Jorgensen, Peter Gantzler, Lars Kaal, Sara Indiro Jensen
Code:
2
Sprache:
deutsch, dänisch
Genre:
Action
Untertitel:
-
Bildformat:
1,85:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
8
Tonwertung:
8
Preis:
32.900000
Bezugsquellen