23. Oktober 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
10. Mai 2010
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Mutter und Schwester haben keine Zeit für den kleinen Max. Er rastet aus, zerstört Dinge der Schwester und stört die Mutter beim Rendez-vous. Deswegen gescholten, haut er ab, besteigt ein Boot und gelangt auf eine Insel. Dort leben grosse Geschöpfe, die wilden Kerle. Sie sind zerstörerisch, aggressiv und depressiv, sehnen sich jedoch nach Liebe und Geborgenheit. Max verspricht ihnen das, wenn er ihr König sein darf. Bald merkt er, dass das nicht so einfach ist.

Die Verfilmung nach dem Kinderbuchklassiker ist ein visuelles und akustisches Vergnügen. Die wilden Kerle werden von Menschen in Kostümen gespielt, sind also nicht Computer generiert. Die Landschaften bezaubern.

Doch es geschieht fast nichts den ganzen Film hindurch, beziehungsweise nur ganz subtil, so als spielte sich das Leben auf der Insel im Kopf des Jungen ab. Keine Action, dafür eine kleine Entwicklung. Ob das für Kinder genügt (zugelassen ab 6 Jahren) oder nicht eher für Erwachsene auf Selbstfindungstrip gedacht ist? 

STECKBRIEF
Filmtitel:
Wo die wilden Kerle wohnen
Herkunft:
USA
Label:
Warner
Jahr:
2009
Regie:
Spike Jonze
Darsteller:
Max Records, Catherine Keener, Mark Buffalo, Lauren Ambrose
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch, spanisch
Genre:
Action
Untertitel:
deutsch, portugiesisch, spanisch, deutsch für Hörgeschädigte, englisch für Hörgeschädigte
Ausstattung:
Kurzfilme
Bildformat:
2.40:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1
Bildwertung:
8
Tonwertung:
7
Bezugsquellen
Wettbewerb