16. August 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
19. Juli 2004
Drucken
Teilen mit Twitter
Claus Schenk Graf von Stauffenberg ist 1933 ein eifriger Soldat, der sich darüber freut, dass er und Hitler beide Wagner mögen.

10 Jahre später hat Stauffenberg fünf Kinder gezeugt, Hitler aber Millionen von Menschen umgebracht und Europa in Schutt und Asche gelegt.

Stauffenbergs Plan, als Mitglied des deutschen Widerstands Hitler zu töten wird immer dringlicher, bis sich ihm am 20. Juli 1944 eine Gelegenheit bietet.

Obwohl das Bombenattentat misslingt, versucht Stauffenberg eine neue militärische Führung zu organisieren, wird jedoch von den meisten seiner Gefährten im Stich gelassen.

Er wird gefangen genommen und noch am selben Tag hingerichtet.

Die DVD zeigt eine aufwendige Fernsehproduktion, die mit guten schauspielerischen Leistungen aufwartet. Bild und Ton sind gut, wobei der Ton einfach gehalten ist.

Das Entstehen des Widerstandes und die Notwendigkeit für Stauffenberg, das Attentat auszuführen, werden in einigen Szenen oberflächlich angedeutet.

Das Attentat selbst und die anschliessenden verzweifelten Versuche, eine neue Heeresführung aufzubauen, sind hingegen spannend und eindringlich dargestellt.

Ein historisch interessanter Film.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Stauffenberg
Herkunft:
Deutschland
Label:
Eurovideo
Jahr:
2004
Regie:
Jo Baier
Darsteller:
Sebastian Koch, Ulrich Tukur, Hardy Krüger Jr., Christopher Buchholz, Nina Kunzendorf, Stefania Rocca, Remo Girone, Axel Milberg, Olli Dittrich
Code:
2
Sprache:
deutsch
Genre:
Drama
Untertitel:
-
Ausstattung:
Trailer, Making of
Bildformat:
1,78:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
8
Tonwertung:
7
Preis:
29.8
Bezugsquellen
Wettbewerb