25. Januar 2015 | seit 1999
TESTBERICHT
Seite 1 / 4

Wegweisend

Test Bose VideoWave Entertainment-System

Kinoklang aus einem Flachbild-Fernseher? Bose geht neue Wege und vereint Bild und Ton in einem 46-Zoll-Display.

ARTIKEL
Autor
Roman Hobi
Publikationsdatum
11. April 2011
Themen
Drucken
Teilen mit Twitter

Schon die Spezifikationen versprachen einiges und so ist es dann auch. Nicht ein Postbote bringt das Testgerät sondern eine Spedition. Zu zweit stemmen wir die circa 55 Kilogramm und überwinden so die zwei kurzen Treppenabschnitte. Nicht bloss ein LCD-Panel, sondern ein komplettes Heimkino soll sich im Paket befinden. Surround-Sound ohne das Wohnzimmer verkabeln zu müssen oder das Ambiente zu verschandeln, wird versprochen.

Spätestens seit es diese ultraflachen Fernseher gibt, müssen beim Klang erhebliche Abstriche gemacht werden. Zwar gibt es einige TV-Modelle, welche mehrere Lautsprecher eingebaut haben, doch klingen auch diese meist dünn und blechern. Um die Nachrichten oder die Lieblingssoap zu schauen, mag dies vielleicht genügen. Beim Schauen einer DVD beziehungsweise Blu-ray fällt die fehlende Basswiedergabe ganz besonders ins Gewicht. Ist man also im Besitz eines dieser schönen, aber höchstens mittelmässig klingenden Teile, kommt man kaum um ein zusätzliches Audio- beziehungsweise Heimkinosystem herum.

Mittendrin

Genau hier möchte der amerikanische Tonspezialist Bose anknüpfen und präsentiert mit dem VideoWave den ersten Fernseher seiner Geschichte. Dabei sind Bild und Ton in einem Gerät vereint. Der Klang soll einem kompletten Surround-System entsprechen, bei dem die Effekte nicht bloss von vorne präsent sind, sondern einem das Gefühl des „Mittendrin-Seins" vermittelt werden soll. Um dies zu erreichen, hat Bose sieben Hoch-Mittelton-Chassis eingebaut. Diese lenken die Töne über die Wände in Richtung Zuschauer beziehungsweise Zuhörer. Unterschiedliche Kombinationen von je fünf der sieben Lautsprecher erzeugen den Ton für den linken, den rechten beziehungsweise den Centerkanal. Im Zentrum des Bildschirms integriert befindet sich eine Batterie aus sechs kleinen Woofern. Hierbei sind immer zwei einander gegenüberliegend angeordnet, um die Schwingungen im Gehäuse möglichst gering zu halten. Verstärkt werden die Bässe durch den mehrfach gebogenen Hohlraum, den sogenannten Waveguide, welcher ein beachtliches Volumen aufweist und so enormen Druck zustande bringen soll. So weit die Versprechungen, doch nun zum Test.
Übersicht zu diesem Artikel
Seite 1:
Seite 2:
Seite 3:
Seite 4:
WEITERE ARTIKEL

Verbesserte Bedienoberfläche

Philips TV powered by Android

Die neuen Philips-Fernseher von 2015 basieren laut TP Vision alle auf der neuesten Android-Version. Damit bieten sie Zugang zum Internet und zum TV-Broadcast.

Der TV im Blickpunkt

CES Las Vegas 2015

Die diesjährige CES in Las Vegas öffnet vom 6. – 9. Januar ihre Tore. Das Fernsehgerät wird da wieder einmal brillieren.

Musik im Kopf

Kopfhörer im Test

Beim Hören mit Kopfhörern ist die Musik im Kopf – ein besonderes Hörvergnügen. avguide.ch hat auch dieses Jahr eine stattliche Reihe getestet.

WEITERE TESTBERICHTE

Heimkino geht auch klein

Test Bose CineMate 15 und Solo 15

Bei Flatscreens lässt die Audioqualität leider immer noch sehr zu wünschen übrig. Abhilfe schafft eine Soundbar. Wir haben zwei Geräte von Bose getestet.

Kabelloser Musikgenuss

Test Bose SoundLink On-Ear Bluetooth Kopfhörer

Mit den Bose SoundLink On-Ear Bluetooth Kopfhörern hört man nicht nur kabellos Musik, man steuert auch gleich das Wiedergabegerät.

Eins um die Ohren

Test Bose SoundTrue Kopfhörer

Dem Trend folgend hat Bose seine Kopfhörer neu gestylt: Nicht zu extrem, aber geschmackvoll angepasst. Uns haben zudem Komfort und Klangqualität interessiert.

Wettbewerb