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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
1. August 2011
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Für Stereo-Fans hat Onkyo etwas Neues, den TX-8050. Neben analogen und digitalen Schnittstellen verfügt er auch über einen USB-Anschluss mit Apple-Kompatibiltät sowie über einen Netzwerkanschluss. Höchste Zeit, dass die Streaming-Funktion auch in normale HiFi-Geräte Einzug hält. Denn nicht jeder will sich einen Surround-Receiver ins Zimmer stellen, nur damit er übers Netzwerk Musik hören kann. Ist der TX-8050 einmal ausgepackt, präsentiert er eine klare, aufgeräumte aber sehr ansprechende Front aus Aluminium. Sie versprüht auch einen Hauch von klassischem HiFi. Zum Glück ist ausser dem Aussehen an diesem Gerät nicht mehr all zu viel Klassisches.

Typisch Onkyo ist die gute Verarbeitung sowie die Verwendung hochwertiger Materialien. Der TX-8050 wirkt nicht nur hochwertig, er ist es auch in allen Belangen. Das Gehäuse ist sauber verarbeitet und liess bei mir keine Zweifel offen, dass hier erstklassige Arbeit vom Hersteller geboten wird. Die Bedienelemente sind klar angeordnet. Was mir sehr gut gefällt, ist dass auf die klassischen Elemente wie Bass-, Höhen und Balance-Regler nicht verzichtet wurde.

Die Fernbedienung ist sehr gut gelungen. Obwohl die Länge etwas ungewohnt ist, liegt sie sehr gut in der Hand. Die Knöpfe sind ebenfalls alle an der richtigen Stelle und gut beschriftet.

Anschlüsse

Über den USB-Anschluss an der Aluminium-Front kann Musik direkt vom Stick oder vom iPod/iPhone abgespielt werden. Per USB-Stick können die Audioformate MP3, AAC, WMA, WMA Lossless, FLAC und Ogg Vorbis vom Receiver wiedergeben werden. Ein weiterer Vorteil des USB-Eingangs liegt in der Möglichkeit, die Fernbedienung des Systems für die Wiedergabe der Audiodateien auf dem angeschlossenen Gerät zu verwenden. Optional könnte der USB-Anschluss durch den UP-DT1 DAB+ Adapter erweitert werden, womit neben UKW-Sendern auch DAB+-Sender empfangen werden können.
Die Rückseite mit ihren vergoldeten Anschlüssen.
An der Rückseite des Gerätes erblickt man die vergoldeten Audio- und Videoanschlüsse. Neben den sechs analogen Audio-, vier Composite Video-Eingängen und dem Phono-Eingang fanden die Hersteller auch Platz für zwei koaxiale sowie zwei optische Digitaleingänge. Die Anschlüsse sind gut angeordnet und beschriftet. Die Lautsprecher-Anschlüsse schrecken auch nicht vor grösseren Querschnitten zurück, geschweige von Bananen-Steckern.
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