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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
16. September 2013
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Zu den Stärken vieler Panasonic-Fotokameras gehörten schon immer vielseitige Zoomobjektive mit einem grossen Brennweitenbereich, die als Superzoom bezeichnet weren. So erstaunt es nicht, dass Panasonic Mitte Juli 2013 eine Kamera mit dem derzeit grössten Zoomfaktor von 60x vorgestellt hat.

Einige Monate zuvor hatten bereits andere Hersteller vergleichbare Kameras auf den Markt gebracht, die jeweils mit einem 50x-Zoom eine Art "Schallmauer" knackten. Neben dem 50x-Zoomfaktor überschritten diese – wie nun auch die FZ72 – gleichzeitig auch eine zweite "Schallmauer", indem sie in Telestellung jeweils eine Kleinbildbrennweite von deutlich über 1000 mm bieten.

Mit der FZ72 hat also Panasonic gegenüber den Konkurrenzmodellen noch einiges drauf gesetzt und ihr einen markant grösseren Zoomfaktor verpasst. Dies wurde durch ein stärkeres Weitwinkel erreicht. Auf das klassische Kleinbildformat bezogen, entspricht ihr Objektiv einem 20-1200 mm, während die 50x-Zoom-Konkurrenzmodelle sich mit 25-1200 mm "begnügen". Dieser nominal kleine Unterschied im WW-Bereich wirkt sich aber recht deutlich aus, denn man bekommt doch sehr viel mehr aufs Bild.

Langes Rohr: Die FZ72 mit voll ausgefahrenem Zoom in maximaler Telestellung. So ist die Kamera von der Rückseite bis zur Frontlinse 16,8 cm lang. (Gemessen ohne das zusätzlich 1,3 cm hinten heraus stehende Sucherokular.)

Die Kamera zeichnet sich also primär durch extremen Zoombereich samt Tele aber auch durch ihr starkes Weitwinkel aus. Darüber hinaus beherrscht sie die Aufzeichnung von Fotos (16 Megapixel) auch im RAW-Format und bietet damit theoretisch mehr Bearbeitungsspielraum. Ausserdem zeichnet sie Full-HD-Videos auf, und zwar wahlweise im speicherplatzsparenden AVCHD- oder im benutzerfreundlichen MP4-Format.

Auf dem Markt eingeführt wird die Lumix FZ72 im Laufe des September 2013, doch wir erhielten zu Testzwecken ein Vorserienmodell und konnten dieses bereits in der Praxis erproben.

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