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Publikationsdatum
11. September 2014
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Die IFA 2014 ist Geschichte. Sie generierte laut Veranstalter allein in den sechs Messetagen ein Ordervolumen von rund 4,25 Milliarden Euro - ein starkes Nachmessegeschäft wird erwartet - und zog mehr als 240‘000 Besucher an. Ausgestellt waren so viele Welt-Neuheiten wie nie zuvor.

Ab in die Küche

Doch die Unterhaltungselektronik war davon nur am Rande betroffen. Das interessante Leben scheint sich in der Küche abzuspielen. So wurde eine Kaffeemaschine mit einem speziellen Einzelportions-Füllschacht für ganze Bohnen präsentiert. Damit lässt sich Tasse für Tasse eine andere Bohnensorte wählen. Oder ein Vollautomat, der 14 Varianten vom Espresso über den Milchkaffee bis zum ganz normalen Schwarzkaffee mit nur einem Knopfdruck liefert. Er erlaubt, die bevorzugte Kaffeestärke in acht Stufen auszuwählen, dazu die gewünschte Brühtemperatur zweistufig zu variieren und dem Gebräu einen Namen zu geben, der auf dem Display angezeigt wird.

Der neue „Multicook Plus“ kann kochen, backen, frittieren, Joghurt zubereiten, Dampfgaren und Reis kochen. Zurück an den Herd scheint auch das Motto eines weiteren Anbieters. In seinem Herd vereint das Kochfeld eine Tastatur, zwei Koch-„Platten“, einen Monitor für soziale und andere Netzwerke, eine App fürs Telefonieren und ein Display für die Bedienung weiterer Hausgeräte wie Musikanlage und Waschmaschine in sich. Das Kochfeld erkennt automatisch die Position der Töpfe und Pfannen, es kann auf Rezepte zugreifen und sie direkt darstellen, ebenso wie die Füllung des Kühlschranks. Auch was im Backofen vor sich geht, meldet es, falls gerade ein Chat den Koch zu sehr ablenkt.

Besser als der Chef empfiehlt. Dank App gelingt jede Zubereitung (Bild: Messe Berlin)
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