Echt Swiss Made
Das Grand Hôtel Suisse-Majestic in Montreux bietet (nach zweimaliger Durchführung in Aigle) neu einen idealen und durchaus internationalen Rahmen dafür. Montreux ist weltbekannt für das Jazzfestival und Genf eine internationale Metropole. Die 18 Hersteller waren auf 11 akustisch und optisch ansprechende Räume verteilt. Der Besucher wurde über einen gut markierten Parcours auf die Reise geschickt. Er erlebte nicht nur Musikwiedergabe auf sehr hohem Niveau, sondern auch Sinnengenüsse im kulinarischen und künstlerischen Bereich (inbegriffen). Er wurde über alle Sinne „abgeholt“ und erlebte das, was er zu hören bekam, intensiver und stimmiger, im Einklang mit allen Sinnen eben. Dieses Gesamterlebnis wurde von zwei Abendanlässen flankiert: der Cocktail „Dinatoire“ am Freitag und ein musikalischer Gala-Abend am Samstag jeweils nach Messeschluss. Die Anlässe boten einen Begegnungsraum für Hersteller, mögliche Endkunden und interessierte Distributoren oder Händler und die internationale Fachpresse.
Weltklasse
Die AP 3 und AS 3 haben zwei wesentliche Unterschiede: Die Hochtonbestückung und der Preis. Während die AP 3 über einen Bändchenhochtöner verfügt, muss sich die AS 3 mit einer Textil-Kalotte zufrieden geben.
Der Preisunterschied zwischen den beiden Modellen beträgt 300 Franken. Dass ein Unterschied zwischen einem Kalottenchassis und einem Hi-Tech-Meisterwerk handmade in CH besteht, sollte jedermann einleuchten.
Soviel sei vorweggenommen: Die Version mit Kalotte klingt bereits sehr gut, doch das Bändch setzt dem Ganzen noch die Krone in Sachen Feinzeichnung und Klangschönheit auf
Vielfältiger Einsatz

Sogar die „In-Wall“-Montage ist möglich.
Ob sich die Kombination mit einem Subwoofer lohnt, zeigt der Hörtest
Wonne für „Aug&Ohr“

Bildschirm: 50“ Plasma von Cinematec,
Elektronik von Micromega : AMP A120 Integrierter Stereoverstärker, AMP T120 3-Kanal-Endstufe, DVD4 DVD-Player mit integriertem Prozessor, FM3 RDS Tuner)
Lautsprecher: 5 Stück Piega AP 3 plus ein Piega P Sub 4-Subwoofer
Stereo pur

Deshalb wurde zunächst ganz konventionell Musik in Stereo und ohne Subwoofer angehört.
Kammermusik erklang auch ohne Subwoofer mit hohem klanglichen Niveau und auch dem Cello mangelte es keineswegs an Volumen. Sehr natürlich und fein gezeichnet erschienen Streicher und erstaunlich dynamisch die Holz- und Blechbläser.
Bei swingendem Jazz, insbesondere beim Zupfbass, waren gewisse Grenzen im tiefen Frequenzkeller hörbar. Mit dem diskret dazugeschalteten Subwoofer P Sub 4 kamen die Hörer voll in den Genuss der gewünschten Zwerchfell-Massage.
Diese Kombination kann anspruchsvolle Musikhörer sowohl bei Klassik, Jazz und Rock-Pop echt glücklich machen.
Surround Sound mit Klasse

Die Sprachverständlichkeit verdiente auf jeden Fall ein ausgezeichnet, denn die Bändchenspeaker bringen Dialoge klar und deutlich. Stimmen klingen sehr natürlich und frei von Klangverfärbungen. Die Zischlaute erscheinen brillant und genau definiert, ohne aber grell zu nerven.
Was diese Anlage bei erhöhter Lautstärke in den Abhörraum zauberte, war für grössere Systeme schon fast peinlich. Egal ob Schlachtengetümmel, grossartig untermalt von weiträumigen Orchesterklängen oder leises Bettgeflüster im stillen Kämmerlein, dieser Surround-Sound ist fein definiert, sehr dynamisch und breitbandig.
Wer die Systeme punkto Dynamik voll ausreizen will, darf beim AV-Verstärker allerdings nicht sparen.



