TESTBERICHT
Seite 4 / 10

NAD 1050 DAC – der Philosoph

NAD 1050 DACNAD 1050 DAC

In der Schweiz ist der Betrieb von drahtlosen Mikrofonanlagen, Funkmikrofonen, In-Ear-Systemen, ENG- oder Instrumental-Funkstrecken im Bereich über 790 MHz nur noch bis 31. Dezember dieses Jahres möglich. Sämtliche Konzessionen über Anlagen mit diesen Frequenzen laufen zu diesem Datum aus. Ab dem 1. Januar 2013 ist der Betrieb nur noch innerhalb von 470-786 MHz möglich. Bereits seit 2010 ist dieser Bereich für drahtlose Mikrofonanlagen offen.

Ein Umbau bestehender Anlagen und Systeme ist vielfach möglich. Entsprechende Angebote hat etwa Dr. W.A. Günther http://www.drwaguenther.ch für die von ihr vertriebenen Shure-Mikrofone. Sennheiser unterstützt Anwender beim Frequenzwechsel und stellt alle wichtigen Informationen zur Umrüstung des Equipments und der Neuverteilung der Frequenzen (dies nur für Deutschland) unter www.sennheiser.de/ddready zur Verfügung. Allerdings kommt bei älteren Geräten häufig ein Ersatz günstiger.

Der Übergang zum digitalen terrestrischen Fernsehen, das nur noch einen Teil der ursprünglich benötigten Bandbreite in Anspruch nimmt, machte einen Frequenzbereich frei, der als digitale Dividende bezeichnet wird. Grundsätzlich ist der gesamte UHF-Bereich von 470-865 MHz betroffen, insbesondere auch der von drahtlosen Mikrofonen bisher genutzte Bereich von 790-814 MHz und 838-862 MHz. Dieser soll nun neu genutzt werden. Hierzu hat der Bundesrat im November 2008 entschieden, das Frequenzband 790-862 MHz vollumfänglich für Mobilfunkdienste freizugeben. Die Frequenzen sind mittlerweile versteigert und werden künftig für LTE genutzt.