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Testbericht · Bowers & Wilkins · Passiv-Lautsprecher

Volle Packung

Test Bowers & Wilkins Topmodell 702 S2

Von Martin Freund · · Seite 2 von 6

Geballte Basskraft

Im Bassbereich kommen drei 15-cm-Langhubtieftöner zum Einsatz. Gegenüber einem einzelnen 25-cm-Treiber hat dieser Aufbau den Vorteil, dass das Verhältnis von Antrieb (drei gegenüber einer Schwingspule) zur vergleichbar grossen Membranfläche wesentlich günstiger – sprich impulsfreudiger – ausfällt.

Die Membranen sind in Sandwich-Bauweise mit einer Art Styroporkern zwischen zwei Pappschichten aufgebaut und ausserdem «Aerofoil»-profiliert. Solch ähnliche Membranen mit unterschiedlicher Dichte kamen bereits in der Serie 800 zum Einsatz und sind gegenüber herkömmlichen leichter und steifer.

Mit einem (dem Parallelbetrieb geschuldeten) Impedanzminimum von 3,1 Ohm im Bass bevorzugt die 702 S2 stromstabile Verstärker als Spielpartner. Und auch ein hoher Dämpfungsfaktor kann nicht schaden, will man die drei Tieftöner optimal unter Kontrolle haben.

Bei wandnaher Aufstellung könnte der über das rückwärtig angeordnete Bassreflexrohr abgestrahlte Schall zu einem allzu üppigen Tieftonvolumen führen. Deshalb liefert B&W zweiteilige Schaumstoffpfropfen mit, die im Falle eines Falles wahre Wunder bewirken und den Pegel wirksam anpassen.

Die drei 15-cm-Tieftöner verfügen über gewaltige Antriebe. Die dreilagige Sandwich-Membrane besteht aus Pappe und Polystyrolschaum (eine Art Styropor).Die drei 15-cm-Tieftöner verfügen über gewaltige Antriebe. Die dreilagige Sandwich-Membrane besteht aus Pappe und Polystyrolschaum (eine Art Styropor).
Der Autor Martin Freund

Martin Freund ist Redaktor bei avguide.ch und testet seit den Anfängen Verstärker, Lautsprecher und Analog-Komponenten. Der Fachjournalist beurteilt Geräte klanglich wie technisch mit einer Tiefe, wie sie heute selten geworden ist.

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