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Testbericht · Bluesound · Multiroom-Komponente

Multiroom-Audio vom Feinsten

Test Multiroom-Audio von Bluesound

Multiroom-Audio kann heute jeder. Aber wenn die Audiospezialisten von Bluesound sich dem Thema annehmen, ist einfach alles ein bisschen besser. Wir haben ausführlich getestet.

Von Kurt Haupt · · Seite 1 von 11
Beim Multiroom-System von Bluesound gibt es für jede Anforderung passende Komponenten. Alle bieten hervorragende Audioqualität und unterstützen verlustfreie Dateien und Streamingdienste.
Beim Multiroom-System von Bluesound gibt es für jede Anforderung passende Komponenten. Alle bieten hervorragende Audioqualität und unterstützen verlustfreie Dateien und Streamingdienste.

Bei ernsthaften Musikliebhabern hat Multiroom-Audio einen schlechten Ruf. Als "komplizierte Bastelei mit dürftigen Audioqualitäten" bezeichnen die audiophilen Ohren die vernetzten Lautsprecher des Internetzeitalters.

Lossless und ohne PC

Dass man auch bei Multiroom kritische Ohren und PC-Hasser glücklich machen kann, beweist aber der NAD-Ableger Bluesound. "Kompromissloses Multiroom-Audio vom Feinsten" ist das Versprechen, das der Hersteller auf seiner Homepage abgibt. Ein Versprechen, das er – es sei vorweg verraten – auch grösstenteils einlöst.

Das Beste am Anfang. Mit Bluesound können Sie Ihre alte CD-Sammlung verlustfrei weiter nutzen, ohne sich mit PC, NAS und Netzwerktechnologie herumschlagen zu müssen. Wer den Bluesound Vault 2 besitzt, schiebt dort einfach eine CD ein, die Minuten später sauber gerippt, bebildert und verlustfrei im heimischen Audionetzwerk zur Verfügung steht. Dazu muss man keine einzige Taste drücken.

Mit Komponenten wie dem Vorverstärker Node 2 (im Bild) oder dem Endverstärker Powernode lassen sich auch analoge Schätze weiterhin nutzen.Mit Komponenten wie dem Vorverstärker Node 2 (im Bild) oder dem Endverstärker Powernode lassen sich auch analoge Schätze weiterhin nutzen.

Auch wer feine Ohren hat, wird mit Bluesound glücklich. Musiksammlungen in den Formaten MP3, AAC, WMA, OGG, WMA-L, FLAC, ALAC, WAV, AIFF und HRA spielen die Komponenten verlustfrei in Samplingraten bis zu 192 kHz mit bis zu 24 Bit ab. Sogar wer Musik lieber mietet statt kauft, kann bei Bluesound dank Integration von Tidal und Qobuz verlustfreie Musik in CD-Qualität direkt aus dem Internet streamen lassen. Selbstverständlich bietet Bluesound auch Spotify Connect inklusive Multiroom-Wiedergabe.

Gesteuert werden die Multiroomlösungen mit kostenlosen Apps für Android und iOS, mit Programmen für Windows und OS X oder sogar mit einer bereits vorhandenen Infrarot-Fernbedienung.

Bereits verraten seien auch die wenigen Schwächen von Bluesound: Die Lösung kommt ohne Apples Airplay aus und kümmert sich auch nicht um die beiden Standards UPnP und DLNA.

Am wichtigsten ist aber, dass Bluesound schlicht hervorragenden Sound produziert. Auch das Design muss sich nicht verstecken. Viele Gründe also, die den Einstiegspreis von immerhin 400 Franken für die kleinste Mono-Box Pulse Flex rechtfertigen.

Der Autor Kurt Haupt
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