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Publikationsdatum
27. Oktober 2000
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Die japanische Sony Corporation muss für das abgelaufene Quartal einen Rückgang des Nettogewinns von 57,4 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres verzeichnen. Schuld daran sollen vor allem der starke Yen und die mit der Einführung der Playstation 2 verbundenen Kosten sein. Für das gesamte Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem Nettogewinn von zehn Mrd. Yen (110,65 Mio. Euro) aus. Dies würde Einbußen in der Höhe von 92 Prozent bedeuten.

Wie der Konzern bekannt gab, lag der Nettogewinn – der im Vergleichszeitraum noch rund 515 Mio. Euro betragen hatte – nur noch bei rund 210 Mio. Euro. Experten rechneten mit einem Ergebnis zwischen 354 und 465 Mio. Euro. Auf dem Spielesektor hat Sony im Quartal Juli bis September einen Verlust von 31,1 Mio. Euro eingefahren, während die Elektroniksparte 77,35 Mio. Euro Gewinn erzielte.

Sonys Hoffnungen liegen nun, neben den Notebooks der VAIO-Reihe, im Verkauf der Playstation 2-Spielkonsole, der heute in New York beginnt. In zwei Monaten will Sony fast 1,5 Mio. Stück in Nordamerika verkaufen, bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres sollen es weltweit zehn Mio. Stück sein. In die Schweiz sollen zunächst 20.000 Geräte geliefert werden

Geplante Investitionen könnten auch in Zukunft auf die Bilanz drücken. Der Konzern wolle 125 Mrd. Yen (1,4 Mrd. Euro) investieren, um den Ausstoß an Chips für die Playstation 2 und die Produktion anderer elektronischen Bauteile zu erhöhen. Daneben sollen 130 Mio. Yen (1,45 Mio. Euro) für zwei Fertigungsstätten in Süd-Japan ausgegeben werden. (PTE)
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