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27. Juli 2001
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Wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilte, werde der Gewinn anstatt 1,2 Mrd. Dollar nur 727,4 Mio. Dollar betragen. Damit hat der Konzern seine ursprüngliche Prognose um 40 Prozent revidiert. Dennoch würde der Gewinn um 437 Prozent über dem des Finanzjahres 2001 liegen. Die EBT-Erwartung wurde um 28,6 Prozent auf 1,6 Mrd. Dollar gesenkt. Sony rechnet mit einem um neun Prozent wachsenden Jahresumsatz auf 62,2 Mrd. Dollar, nachdem die April-Prognose noch auf 64,7 Mrd. Dollar festgesetzt war. Sony begründete diesen Schritt mit der schwachen Nachfrage in den Sparten Konsumelektronik und Videospiele.

Im ersten Quartal des laufenden Finanzjahres reduzierte Sony den Nettoverlust um zwei Drittel auf 243,1 Mio. Dollar. Die Umsatzerlöse wuchsen in diesem Zeitraum um 4,6 Prozent auf 13,2 Mrd. Dollar. Das operative Einkommen ist im Berichtszeitraum um 90,2 Prozent auf 24,3 Mio. Dollar gesunken. Das EBT hat sich von plus 298 Mio. Dollar auf minus 115,8 Mio. Dollar verschlechtert. Die Musiksparte konnte als einziger Geschäftsbereich schwarze Zahlen schreiben. Ein Grund für das schlechte Abschneiden Sonys sind die Handyrückholaktionen mit NTT DoCoMo und KDDI, die dem Konzern 105,9 Mio. Dollar gekostet haben. Trotzdem will Sony sich in Hinkunft stärker auf das Handygeschäft konzentrieren, um so den Turbulenzen in den Bereichen Konsumelektronik und Videospiele zu entkommen.

Ende April war Sony anlässlich der Ergebnisse des Finanzjahres 2001 guter Dinge. Der Konzern konnte nach drei Jahren auf operativer Ebene einen leichten Zuwachs verzeichnen. Eine Umsatzsteigerung von 9,4 Prozent auf 59 Mrd. Dollar konnte den Gewinneinbruch im Ausmaß von 86 Prozent auf 135,4 Mio. Dollar nicht verhindern. Ausschlaggebend dafür waren laut Sony ebenfalls hauptsächlich Verluste im Bereich Computerspiele, verursacht unter anderem durch die verzögerte Einführung der Playstation 2. Trotzdem hat Sony für das laufende Finanzjahr äußerst optimistische Gewinnprognosen geäussert, die nun zurückgenommen werden mussten.
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