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20. August 2007
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Mit der bereits vierten KommTech-Studie dokumentieren die Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM und die Publica Data die weiter fortschreitende Digitalisierung der Kommunikations- und Unterhaltungstechnologie in der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren.

Die digitale Aufrüstung der schweizerischen Haushalte geht in hohem Tempo weiter. Ein schlagendes Beispiel dafür ist das Handy, das sich immer stärker zu einem mobilen Kommunikations- und Unterhaltungstool entwickelt. Die Handynutzung bleibt zwar generell mit rund 84 Prozent stabil, im Vergleich zum Vorjahr werden jedoch vor allem Unterhaltungsfunktionen im Bereich Musik und Fotografie wichtiger. So besitzt dieses Jahr bereits ein Viertel der Schweizer Bevölkerung ein Handy mit eingebautem MP3-Player, was einer Zunahme von rund 17 Prozentpunkten seit dem Jahr 2005 entspricht.

Auch Fotos und Videos werden immer öfter mit dem Handy gemacht. Über 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung fotografiert regelmässig mit dem Mobiltelefon. Trotzdem sind auch eigenständige Fotokameras zusätzlich zum Handy nicht aus Schweizer Haushalten wegzudenken, wobei auch in diesem Bereich die Digitalisierung deutlich bemerkbar ist.

Bereits 57 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer besitzen eine digitale Fotokamera. Im Vorjahr waren dies erst knapp unter 50 Prozent und im Jahre 2005 gar erst 40 Prozent. Der Besitzanteil digitaler
Videokameras hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf rund 16 Prozent erhöht.

Auch der Besitz von MP3-Playern verzeichnet seit dem Jahr 2005 eine deutliche Zunahme um rund 9 Prozentpunkte auf heute 25 Prozent. In der Gruppe der 15-bis 24-Jährigen besitzen sogar bereits über 60 Prozent einen MP3-Player. Rund 16 Prozent der Bevölkerung nutzen den MP3-Player mindestens einmal pro Woche zum Musikhören, jedoch nur 2,5 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer hören damit mindestens einmal pro Woche einen Podcast.
Weiter aufgerüstet wird auch im Bereich der Unterhaltungselektronik.

Im Bildbereich ist vor allem ein weiterer Anstieg von Flachbildschirmen zu verzeichnen. Ihr Anteil hat sich seit 2005 von 11 auf 26 Prozent erhöht. Ein igitales TV-Signal wird von 13 Prozent der Haushalte empfangen, was einer Steigerung um 5 Prozentpunkte seit 2005 entspricht.

Quelle: Publicdata
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