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21. Januar 2002
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Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung, weltweit größter Hersteller von Speicherchips, hat das Geschäftsjahr 2001 mit einem satten Gewinnrückgang beendet. Wie die Südkoreaner mitteilten, sank der Nettogewinn von 6,1 Bio. Won (5,3 Mrd. Euro) im Vorjahr um 52 Prozent auf 2,9 Bio. Won (2,5 Mrd. Euro). Auch der Umsatz war rückläufig und erreichte nach 34 Bio. Won (29,3 Mrd. Euro) im Vorjahr nunmehr 34 Bio. Won (27,6 Mrd. Euro). Hauptverantwortlich für die Rückgänge war das schwache Chipgeschäft. Der Gewinn in der Halbleitersparte sank um 89 Prozent.

Allein im vierten Quartal verbuchte die Speicherchipeinheit einen Verlust von 182,6 Mio. Euro. Der Konzerngewinn ist im vierten Quartal 2001 von 1,2 Bio. Won im Vorjahreszeitraum um 67 Prozent auf 400 Mrd. Won (347 Mio. Euro) gesunken. Auch der Q4-Umsattz war um sieben Prozent rückläufig und betrug 8,48 Bio. Won (7,3 Mrd. Euro). Etwas besser als bei den Chips lief es im Bereich Handhelds. In dieser Sparte erreichte Samsung mit einer Umsatzsteigerung von 31 Prozent einen Anteil von sieben Prozent am weltweiten Markt.

Das Speicherchipgeschäft sieht sich zusätzlich noch mit den Akquisitionsplänen der Nummer Zwei am Markt, Micron, konfrontiert, welche die DRAM-Sparte der Nummer Drei, Hynix, kaufen will. Somit würde Samsung als Nummer Eins vom DRAM-Markt vertrieben. 2001 war von einem dramatischen, fast 90-prozentigen Preisverfall von Speicherchips geprägt. Im Oktober des Vorjahres kostete ein Chip bereits weniger als einen Dollar.
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